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der Grammatik auch bald das Ueberſetzen muͤſſe verbunden werden, und dabei das Nachfragen uͤber einzelne Woͤrter, zu welcher Klaſſe ſie gehoͤren, ob der Gebrauch derſelben mit den Regeln der Flexion uͤbereinſtimme u. ſ. w, nicht darf vernachlaͤſſiget werden: ſo findet der jugendliche Geiſt hier eine ſehr paſſende Uebung im Vergleichen und Unterſcheiden, deren Nutzen, zur Anregung des Scharfſinns, ſich augenſcheinlich bewaͤhren wuͤrde, wenn man den Lehrling, auch auſſer den Sprachſtunden, die An⸗ wendung davon auf andere Gegenſtaͤnde koͤnnte oder wollte ma⸗ chen laſſen. Die Erlaͤuterung der Begriffe, was man ſich un⸗ ter jedem einzelnen Redetheil zu denken habe, welche ſo lange muß fortgeſetzt werden, bis ſie der Schuͤler ohne Schwierigkeit unterſcheiden und klare Merkmahle davon angeben kann, iſt ebenfalls eine nuͤtzliche Verſtandesuͤbung. Waͤre es gleich zu viel behauptet, wenn man ſie fuͤr eine eigentliche Voruͤbung zu Definitionen ausgeben wollte; ſo wird man doch dem Kna⸗ ben ſchon dabei begreiflich machen koͤnnen, ob eine Erklaͤrung zu eng oder zu weit iſt, wenn man gegen ſeine falſche Erklaͤ⸗ rung Einwendungen macht, und ihm zeigt, wenn ſie zu weit iſt, daß man auch andere Redetheile darunter verſtehen koͤnne, oder im entgegengeſetzten Fall, daß Woͤrter dieſer Klaſſe Ei⸗ genſchaften an ſich haben, welche ſeine Erklaͤrung nicht angibt. Ob man aber den Knaben auch ſchon mit dieſer Terminolo⸗ gie— enge und weit— bekannt machen, und ob man es uͤber⸗ haupt dem Unterricht duͤrfe anmerken laſſen, was man gelegen⸗ heitlich dabei befoͤrdern wolle, wird man wohl kaum im Ern⸗ ſte hier fragen koͤnnen.
Hat ſich der Schuͤler feſte, beſtimmte Begriffe von der Etymologie erworben, und ſind dieſe bei den damit verbunde⸗ nen Ueberſetzungen leichter Stuͤcke— wobei ſich gleichfalls meh⸗ rere Gelegenheiten zur Cultur des Verſtandes auffinden ofen,
— welche


