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Wenn nun dieſes alles gehoͤrig erlaͤutert worden iſt: ſo geht man zu den beſondern Fällen fort, die bey trigonometri⸗ ſchen Rechnungen vorkommen koͤnnen. Zuerſt bey rechtwinke⸗ lichten Triangeln, wo die vier Faͤlle einzeln betrachtet werden mäſſen, wenn auſſer dem rechten Winkel bekannt ſind 1) die beiden kuͤrzern Seiten, 2) eine kurzere Seite und ein ſpitzer Winkel, 3) die Hypothenuſe und eine kuͤrzere Seite, 4) die Hypothenuſe und ein fpitzer Winkel. Bey den meiſten die⸗ ſer Faͤlle koͤnnen Beyſpiele aus der praktiſchen Feldmeßkunſt zur Erlaͤuterung dienen. So kann bey dem aten Falle gezeigt werden, wie man die Hoͤhe eines Gebaͤudes oder Baums, an deſſen Fus man kommen kann, oder die Entfernung eines Ge⸗ genſtandes von einer Linie, an deren Endpunkten er geſehen
werden kann, berechnet.
Da bey der Berechnung der rechtwinkelichten Triangel die Anwendung des Pyethagoriſchen Lehrſatzes, und alſo Aus⸗ ziehung der Quadratwurzel öͤfters vorkommt: ſo wird man die Arbeit des Anfaͤngers ſehr erleichtern, wenn man ihm neben der Chordentafel auch eine Tafel, worin die Quadrate wenig⸗ ſtens von den Zahlen 1 bis 1000 enthalten ſind, in die Hän⸗ de giebt. Man kann ſie am bequemſten auf die Weiſe ein⸗ richten, wie ſie ſich in Lamberts Zuſaͤtzen zu logarithmi⸗ ſchen und trigonometriſchen Tafeln(Berlin 1770) finder,
daß naͤmlich die Zahlen von, bis 100 in der erſten Verti⸗ 1— kal⸗


