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Ebe man ihn mit der Einrichtung und dem Gebrauche ei⸗ ner Chordentafel bekannt machen kann, muß er ſich vorzuͤglich von der Richtigkeit derjenigen Saͤtze voͤllig uͤberzengt haben, auf welchen die ganze Berechnung der Triangel beruher. Dieſe muß der Lehrer daher beſonders herausheben, und noch einmal mit dem Anfäͤnger durchgehen, ehe er ſich auf die trigonome⸗ triſche Berechnungen ſelbſt einlaͤße.
Dahin gehoͤren z. B. folgende Saͤtze: daß unter allen Chorden eines Cirkels diejenige, welche durch den Mittelpunke geher(oder der Durchmeſſer), die groͤſte iſt, und daß alle uͤbri⸗ gen Chorden deſto mehr an Groͤſe abnehmen, je weiter ſie ſich von dem Mittelpunkte entfernen— daß jeder Triangel mit ſeinen drei Winkeln in den Umfang eines Cirkels gelegt wer⸗ den kann— daß in einem Triangel, den man ſich in einen Cirkel gelegt vorſtellt, wenn er rechtwinkelicht iſt, dem rechten Wmintel der Durchmeſſer oder die gröſte Chorde des Cirkels gegenuͤberſtehet, daß aber einem ſtumpfen oder ſpitzen Winkel kleinere Chorden gegen uͤberſtehen— daß ein ſtumpfer und ſpi⸗ tzer Winkel, welche auf einer und derſelben Chorde ſtehen, zuſammen 180 Grade halten— daß dieſe Chorden deſto klei⸗ ner ſind, je ſpitzer oder ſtumpfer die gegenuͤber ſtehenden Win⸗ kel ſind, und deſto mehr zunehmen, je mehr ſich der ſpitze oder ſtumpfe Winkel dem rechten Winkel naͤhert,— daß ſich die Chorden, welche in zwei Cirkeln von verſchiedener Groͤſe
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