——-' 7 gezogen werden, in dem einen wie in dem andern verhalten muͤſſen, wenn ſie gleich groſen Winkeln gegen uͤberſtehen, u. ſ. w. Dieſe Saͤtze muͤſſen alle ſtreng bewieſen, und mit meh⸗ rern Beyſpielen erlaͤutert werden.
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Hierauf ſchreitet man zur Verfertigung einer Chordenta⸗ fel, und macht den Anfaͤnger mit ihrer Einrichtung bekannt. Da ſie aus den Sinustafeln gezogen wird: ſo kann man ſich damit begnuͤgen, daß man der groͤſten Chorde, oder dem Durchmeſſer(der hier ſtatt des Sinus totus genommen wird)
100000 Theile giebt. Auch iſt es nicht noͤthig, fuͤr alle Win⸗
kel, die nur um einzelne Minuten verſchieden ſind, die Chor⸗ den in die Tafel aufzunehmen, ſondern es iſt genug, wenn dieſes nur bey denen um 10 Minuten verſchiedenen 2 Winkeln geſchiehet. Daß man endlich dieſe Tafel(ſo wie die Sinus⸗ tafeln) nur bis zur Chorde des rechten Winkels fortſetzt, ver⸗ ſteht ſich von ſelbſt, da die Chorden, welche zu grͤſern Win, keln gehoͤren, ſchon darin enchalten ſind.
Da nun der Lehrling einſieht, daß in dieſer Tafel die
Groͤſe aller Chorden durch Theilchen des Durchmeſſero beſtimmt wird: ſo muß er gewöhnt werden, dieſes Maas der Seiten des Triangels, welches das trigonometriſche heiſen mag, ge⸗ nau von dem gemeinen Maaſe, das in Nuthen, Schuhen,
Zollen
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