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ſollen wir Zeit und Muͤhe vergeblich hier verſchwenden?
Nein, da geh' ich..
. Ich auch. 4—
. O meine Freunde!(*) Wie? wenn ich eine andre Miene
annehme? Iſt das hinlaͤnglich?.
. Poſſen!—
. Sehe mir nur recht in's Geſicht. Nun, iſt's ſo recht?
. ein.
Nun, aber ſo?
Beynahe.
Wie aber jetzt? 1.
.So recht. Dabey laſſen Sie's; und geben Sie ihm Wort
um Wort, bleiben Sie ihm nichts ſchuldig, damit er nicht
durch ſeinen Hagel von Schmaͤhworten Sie eintreibe.
A. Schon recht. 3
G.„ Sie ſeyen mit Gewalt, gegen Ihren Willen, durch das Geſetz, durch die Sentenz des Richters dazu gezwungen wor⸗
den“ verſtehn Sie? Aber wer iſt der Alte, den ich da un⸗ ten die Straße heraufkommen ſehe?—
A. Er iſt's. Da bleib' ich nicht.
G. Ha! was machen Sie? wo wollen Sie hin, Antipho? Bleiben Sie, bleiben Sie, ſag' ich. 2
*) Man vergleiche mit dieſer Stelle eine aͤhnliche in Leſſings mi 6) Man Sampſon, Aufz. II, Auftr. II. lngs Iis
Marwood. Welche Miene ſoll ich annehmen? Iſt dieſe ruhig ge⸗ nug? Sieh doch!
Bannah. Nichs weniger als ruhig.
Marw. Aber dieſe?
Ban. Geben Sie ihr noch mehr Anmuth.
Marw. Etwa ſo?
Ban. Zu traurig!
Marw. Sollte mir dieſes kaͤcheln laſſen?
Ban. Vollkommen! Aber nur freyer.
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