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A. Ich kenne mich und mein Vergehen. Euch empfehl' ich die Phanium, und mein Leben.(ab.).
ꝓ. Was wird es nun geben, Geta?
G. Bey Ihnen wird's einen Wiſcher ſetzen; mich— oder ich muͤßte mich ſehr irren— wird man aufhaͤngen und peit⸗ ſchen. Aber was wir da eben dem Antipho eingepredigt ha⸗ ben, das wird uns nun ſelbſt obliegen, Phaͤdria.
P. Geh mir mit deinem obliegen. Befiehl du mir doch ge⸗ rade zu, was ich thun ſoll.
G. Erinnern Sie ſich, wie der Handel angieng, was da die Herrn zur kuͤnftigen Beſchoͤnigung ihres Vergehens anfuͤhr⸗ ten?(*)» Es ſey eine gerechte Sache, die nichts auf ſich habe, die leicht zu gewinnen, die von allen Seiten ſicher ſey.“ Sehen Sie, gerade ſo muͤßen Sie's nun einleiten, oder, wo moͤglich, noch beſſer und ſchlauer.
P. Das ſoll puͤnctlich geſchehen.
G. Jetzt machen Sie ſich zuerſt an ihn. Ich will hier im Hinterhalte ſtehen, Ihnen zum Succurs, wenn Sie ermat⸗
ten ſollten. Dritter Auftritt. Demipho, Geta, Phaͤdria.
D. Alſo hat doch wirklich Antipho eine Frau genommen, oh⸗ ne meine Einwilligung zu haben? hat ſich nicht das Ge⸗ ringſte um mein vaͤterliches Wort— doch was vaͤterliches
Wort?— hat ſich nicht einmal um meinen Unwillen ge⸗ C kuͤm⸗
. erklaͤre dieſe Stelle ohngefaͤhr ſo, wie die Dacier„Geta remet
6 Ich gros devant les o5 9 fäbe, ſo, wi partic des raifons, dont ils avoient reſolu de ſe ſervir pour excuſer Antiphon&c.(auſam vincibilem aber interpretirt meiner Meynung nach Donat am be⸗ ſten: Cauſam pro detenſione poſuit:& vincikilem, quae facile vin- cat.


