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A. Sprich.
G. Sben hab' ich am Hafen...
A. Meinen... 7
G. Gerroffen.
A. Ich bin verloren.
P. Wie?
A. Was fang' ich an?
P. Was ſagſt du?
G. Daß ich ſeinen Vater geſehen habe, Ihren Oheim.
A. Denn was fuͤr ein Mittel find' ich Armer, dieſen uner⸗ warteten Unfall abzuwenden? Ach! Phanium, kommt es da⸗ hin mit mir, daß man mich von dir losreißer, dann hat das Leben keinen Reitz mehr fuͤr mich. 1
G.(*) Bey ſo bewandten Umſtaͤnden, Antipho, muͤſſen Sie doppelt wachen und ſorgen. Wer brav wagt, gewinnt brav.(**½)
A. Ich bin nicht bey mir.
G. Das muͤſſen Sie aber jetzt mehr als femals ſeyn, denn merkt Ihr Vater, daß Sie ſich fuͤrchrten, ſo muß er Sie ſtrafbar glauben.
P. Allerdings.
A. Ich kann mich nicht anders machen, als ich bin.
G. Was wuͤrden Sie denn thun, wenn Sie Erwas noch Schwereres ausfuͤhren ſollten?
A. Da ich das Gegenwaͤrtige nicht vermag, ſo wuͤrd' ich zu Je⸗ nem noch weniger taugen. G. Dabey kommt niches heraus, Phaͤdria; alſo forr. Was
G ſfollen
(*) Auch dieſen Ausdruck des gemeinen Lebens und der gemeinen
Schreibart hab' ich mit Vorbedacht gewählt, weil er mir de. iſthaec cum ita ſint, voͤllig parallel duͤnkte. 7 m lat
(*) Ich glaubte dafür ſorgen zu muͤſſen, daß die Paronomaſte, die in dem lateiniſchen Spruͤchworte liegt, nicht verloren Bge: de


