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vortrefliches ſtatt dieſer Bildung wiedergeben koͤnnte.— Ich nehme hier gar nicht darauf Ruͤckſicht, daß nach der itzigen Einrichtung der Welt die Erlernnng der mehrſten und wichtig⸗ ſten Wiſſenſchaften auch der Erlernung der alten Sprachen be⸗ duͤrfe;— ohne dieſes zu leugnen, gehe ich von ganz andern, aus der Natur der Wiſſenſchaften und der menſchlichen Seele hergenommenen Gruͤnden aus.— Furs erſte muß aber feſtge⸗ ſetzt werden, welche Klaſſe von Menſchen hier eigentlich ge⸗ meint ſey. Nicht dieienige, welche nur noͤthig hat, die Ge⸗ genſtaͤnde einzeln zu kennen, und nur die Fertigkeit beſitzen darf, ſie auf eine gewiſſe Art geſchickt zu behandeln, ſondern dieienige, welche beſtimmt iſt, ſich von den Vorſtellungen und Sachen, die fuͤr ſie nach ihrer verſchiedenen Beſtimmung gehoͤ⸗ ren, richtige und genau beſtimmte Begriffe zu bilden, dieſelben auf gehoͤrige Art zu ordnen, und im Zuſammenhang in rechter Beziehnng auf andere Gegenſtaͤnde zu denken. Daß dieſe Klaſ⸗ ſe eine ganz eigne Bildung bedarf, wird wohl niemand leugnen, auch das nicht, daß der Anfang dazu in fruͤhen Jahren gemacht werden muß. Da ſeute in dieſen Jahren noch nicht faͤhig ſind, vieles gruͤndlich einzuſehen und richtig zu beurtheilen, ſo ſorgt man fuͤr ihre wiſſenſchaftliche Erziehung beſſer, wenn man ſie mehr zum richtigen Denken allmaͤhlig gewoͤhnt, als wenn man darauf bedacht iſt, ſie viel wiſſen zu laſſen, beſonders da man oft geſehen hat, daß bey dergleichen in aͤlteren Jahren der Durſt nach Wiſſenſchaften fruͤhe auch wieder verliſcht.—
Ohne eine Sprache zu verſtehen wird niemand recht den⸗ ken koͤnnen, niemand faͤhig ſeyn, ſeine Gedanken andern mit⸗ zutheilen, und von ihnen den Vortheil zu ziehen, ſeine Be⸗ griffe zu vermehren und zu berichtigen.— Man weiß ia, oh⸗ ne daß ich es erſt hier zeigen darf, daß der Menſch ohne die Sprache nicht denkt, daß unſre allgemeine und abſtrakte Be⸗ Lriffe nur durch Woree feſtgehalten werden koͤnnen, daß fuſß
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