Aufsatz 
Einige Bemerkungen über den moralischen Charakter des römischen Geschichtsschreibers Caius Sallustius Crispus / Johann Friedrich Roos
Entstehung
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Allein es findet ſich bey eben dieſem Geſchichtſchreiber ei⸗ ne andre Stelle, die unſern Salluſt mit einer andern, ſeinem Herzen nicht minder nachtheiligen, Beſchuldigung weit haͤrter gravirt, und von der es mich wundert, daß Wieland ihrer mit keinem Worte gedacht hat. Sie ſieht im XI. II. Buche nicht weit vom Anfange, und lautet alſo: Kaiag de ro, T4 Sauνεν 1Jvr Elsra ru, SPuph, auru Na,s, a., Poro ASor rar reouoνν ᷣray Taν Sict roinotyde Jae rar utrasavraν*S- raro. Kæx rurs ras re aαMas roeis, ndtos 22⁵aανν, aεε- Suraro, kas Tus Nouadas Aaar, ee ro rnoor 4ra*, nas 19 LeAS, Ney& Her, agxtr, g) da æyun re al OPigem erargr-]an. Au⁴*l de aaι]daεο⁴es roMAXa au igrarsn Ass al karognJnea, ⁴αχάονν αα αάιςννχοοau+ʒyνꝙᷣeιz, d To ra ruᷣᷣeνμᷣa uεέάκιαε, rohXa r* Tary xKagT́E ras duν, ε‿ιμρνασαα τα* Tu Nyg. OJt? 2 uat rauaαᷣe aρενν uro r Kaig agos, aAX auos Ne Jeadh tawrer as ram, esnoxaxu. d. i. gCaͤſar bemaͤchtigte ſich nach der Flucht deſſelben(des Juba, Königs von Maurita⸗ nien,) ſogleich ſeiner Verſchanzungen, und richtete unter allen denen, welche ihm in die Hände fielen, ein ſchreckliches Blutver⸗ gieſſen an, wobey er nicht einmal derienigen ſchonte, die ſich frey⸗ willig ergaben. Hierauf nahm er auch die uͤbrigen Staͤdte ohne den geringſten Widerſtand ein, und zwang die Numidier, ſeine Oberherrſchaft zu erkennen. Ueber dieſe ſetzte er den Salluſt, dem Vorgeben nach, zum Beſehlshaber, in der That aber, zum Naͤuber und Pläͤnderer. Soviel iſt gewiß, daß dieſer theils durch Beſtechungen, theils durch gewaltſame Erpreſ⸗ ſungen ſich ganz auſſerordentlich bereicherte. Man machte des⸗ wegen auch eine Klage(zu Rom) gegen ihn anhaͤngig, die ihm den allergroͤſten Schimpf brachte, weil er in ſeinen Schriften

auf

* Dieſe Worte, ſo wie die allerlezten, geben der Meynung des Cleri⸗

eus in ſeiner Biographie des Salluſt, daß er ſins Schelieaee