Aufsatz 
Ueber die Naturgeschichte des Kreuzsteins, eine mineralogische Abhandlung / von F. Köhler
Entstehung
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B. In den Sprachen: Latein, 6 St. Der Conr. Dr. Lommatzsch behandelte die Grammatik nach 0. Schulz, derselbe begann mit den unregelmässigen Verben, und beendete den etymologischen Theil. Hiermit waren mündliche und schrift- liche syntaktische Uebungen verbunden nach Augusts Anleitung. Gelesen wurden Stücke aus Gedikes Lesebuch. Französisch, 4 St. Der Collab. Bledow übte die regelmässigen und unregelmässigen Verba durch, beschäftigte die Schüler mit Uebersetzen grö- sserer Abschnitte aus Heckers Lesebuch, und gab ihnen Exercitien zum Uebersetzen ins Französische aus Beauvais Anleitung. Deutsch, 3 St. Auch in diesem Halbjahre nahm der Subr. Hartung die wichtigsten Regeln der Grammatik durch, und gab den Schülern An- leitung zur Anfertigung kleiner Aufsätze. Eine Stunde wurde zu Decla- mirübungen verwendet. b

C. In den Kunstfertigkeiten:

Schreiben, 2 St. nach Originalen und Anleitung des Schreibl. Schütz. Zeichnen, 2 St. nach vorgelegten Plänen des Zeichenl. D ö1z.

Gesang, 2 St. wie im Sommer.

W. Ober- C(uart a. 1. Im Sommer 1830.

(Classenordinarius: der Oberlehrer Herter.) Die Zahl der wöchentlich ertheilten Lehrstunden war 32.

A. In den Wissenschaften:

Religion, 2 St. Der Prediger Helm nahm die christliche Religions- und Sittenlehre durch. Den einzelnen Vorträgen lagen wichtige Abschnitte aus den Evangelien zum Grunde. Schriftliche Ausarbeitungen fertigten die Schüler wöchentlich an.

Geometrie, 3 St. Es wurden die fünf ersten Abschnitte nach Fischer bis zur Gleichheit der Parallelogramme vom Oberl. Herter vorgetragen. Den Schülern wurden Aufgaben zur Zeichnung und Berechnung der Figu- ren gegeben.

Rechnen, 3 St. Die zusammengesetzte Proportions-, die Partitionsrech- nung und die Kettenregel wurden im Laufe des halben Jahres eingeübt.