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und 4 126) wörtlich aus der Ilias resp. Odyssee ab und wendet auch sonst homerische Ausdrücke und Phrasen im reichsten Masse an: 7161G eduovdy νu, xéꝗασς ⁵5οςοσ dνοανοο, dy οοςσ αᷣι lααααςα u. s. w. Daneben aber laufen ihm natürlich Ausdrücke mit unter, die der späteren Zeit angehören und durch- aus unhomerisch sind. Dahin gehören 7deς(v. 3) und Frllaαι⁵⁴ν(v. 6), auch ore wie die Ellipse 1 dd νν ᷣey νy scil. 6döv ist dem Homer durchaus fremd. Das wörtliche Ausplündern Homers ist überhaupt ein besonderes Keunzeichen der Orakel später und spätester Zeit. Als Belege führe ich hier nur die or. 16 und 45 an.
Besonders das erste Beispiel ist recht instructiv, um das Verfahren der Orakelfabrikanten späterer Zeit kennen zu lernen. Es existierte ein älteres Orakel, das dem Homer in Delphi geworden sein sollte und das uns Paus. X 24, 2 überliefert. Es sind vier Verse:
67ie ν dνυασααιαμοων(ενα o en' dugor⁶ει⁸) Tœτοεα diε⁵ιʃεε εᷣ oο œτne&Gruv. Eoτιν οs viοςα ονππ6meCcroic,, d*ϑασνσντα deerau ddd νένν τπαάdν—iyu guaaga.
Diese vier Reihen hat sich nun jemand vorgenommen und zu folgenden zehn verarbeitet(anth. Pal. XIV 66):
64, α ³‿ũσαmιων(ẽgus vdo em' d.,ναιφαστμέόσ*) Tœοια dic⁷Q,+GνQ⁵˙εεε ε οο aœoig&ou. 1τοοmη⁶ιει§d˙εν vνmσω Gἀꝛ Koichs eugeins
Miοοοσσ νανςσ oure Geνανραν ou' d/ντεν]
Sy' εᷣσαιν ασε τα‿εννσαάσι ⁸αειιι,
edν" dν αμπ ναασσασ τπαά⁴ο⁷ 1 yςα&επααeα⁵νσασς dvoÆννεεοων σσο‿αοσ⁵υοις&io*μέμνο συφένꝙρ
Jοd yde Co uoioas Jdxec e» d.,αμαινοe
edν dσσνν ν'dιασυανσοσ ι⁴σα⁶μ⁵οονσ
εέιινĩαά σρέμεννοο£ιεμμνεωνιοσο d' Erο τμο⁶ν dνοο.
Nachdem der Verfasser also zunächst die beiden ersten Verse unverändert abgeschrieben hat, trifft er das Wort Tos: statt diesen Namen zu nennen, deutet er ihn nur durch die Beschreibung der Lage an: 61&y viſ†ꝙf u. s. w. v. 3— 4. Dabei hat er den Zweck seine Kenntnis Homers anzubrin- gen: denn d,νd Koiche eugein in v. 3 ist aus Od. XIV 252, und der ganze v. 4 gleich Od. IX 117, nur dass er statt des yaimis Koxlcmroy, was er dort fand, Méõνοοοσ yaing gesetzt hat. Ebenso geht es weiter. In seiner Vorlage folgten die Worte Trcετονςι σ σσ ϑeσνν dérerat; auch für diese setzt er homerische Phrasen ein:&ν[ uOεον εᷣστν⅔ σε εενσαάα m ⁵⁴ιτ. Das Weitere ist dann sein eige- ner Zusatz.
Aehnlich steht es mit or. 45. Die Sage vom Tode Hesiods, die schon von Thucydides III 96 erwähnt wird, bietet dem Verfasser des Orakels eine willkommene Gelegenheit, seine Kenntnis Homers zu zeigen. Unter den fünf Versen des Orakels(cert. Hom. et Hes. p. 17 ed. Nietzsche):
61 o odros dvi Oc&⁴eνꝙƷdμων dν&ςσαοενε Hœiodos Mouo—σ εειιινοο dνσσαωναέτνσι r00 5'*⁷ 104*Qαέo E&œοπαασο εισωdͥ⁸j!' Knrxα ναάνιαι πννς. d ios εᷣνανο Neueiov zdμμον dàν⁵αοs: ⁵&⁹ι σε τι ϑασρuάεμο τσοο ωααααιαμαμέμ̈νυοων εαε sind zwei— v. 3 und 5— bis auf je eine geringfügige Aenderung, die der Sinn verlangt, aus der


