Rrieg und Frieden.
(szene aus dem nordamerikanischen Bürgerkriege).
Endlos wogt die Prärie durchs Land. Mitten hindurch, ein schimmerndes Band, schlingt sich ein schilfumflatterter Fluß, Glitzernd im flammenden sonnenkuß. stille. Die Ente nur raschelt im Ried, Drossel im Busche flötet ihr Lied.
Horch! In der Ferne Rossegestampf, Reiter von Norden jagen zum Kampf, SPrengen von süden, den säbel zur Hand, Hin wo die Brücke den Fluß überSPannt. Leicht und zierlich ihr Bogen sich schwingt. Auf zur Attack, wer den Preis sich erringt! Jetzt auf den Bohlen donnert der Huf. Plötzlich ein stocken, ein Warnungsruf! Rückwärts dränget der Reiter Hauf,
Einer nur hemmt seines Rosses Lauf,
Beugt sich und hebt auf den sattelknopf Lachend ein Kind mit Lockenkopf.
Harmlos SPielend am Brückenrand schimmernde Blüten zum Kranze es wand.
Freudiges Jauchzen, vergessen der Krieg! Händeschütteln.'s war auch ein sieg!
28


