Die Poesie des Krieges.
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Paris. Ein weiter saal, mit Bildern reich behangen, Die farbensatt wie Blumen an den Wänden prangen. Ein Chorgesang durchwoget ernst und schwer den Raum Und wiegt die Hörer ein in seinen düstren Traum.
Die Augen ruhn auf einem grausen Bilde unverwandt, Als ob Wereschtschagin, der schlachtenmaler, sie gebannt. Nachlässig sitzt er, in die Hand das Haupt geschmiegt, Das schwarze Auge blitzend durch die Reihen fliegt,
Als forscht' es, ob das Grauen, das ins Bild er trug, Auch in die seelen seine grimmen Fänge schlug:
Auf ödem Blachfeld raget eine schädelpyramide, Umkreist von Geiern. Waffentrümmer, Totenfriede. Der Chor verstummt. Wereschtschagin sich leicht erhebt, Ein höhnisch Lächeln um die feinen Lippen schwebt: „Den schlachtenlenkern dieses Bild als Preis des sieges! Die Menschheit schaue hier die Poesie des Krieges!“
II.
Russen und Japaner vor Port Arthur ringen,
Wie Feuerdrachen sich in grimmem Kampf umschlingen. Im Morgenlichte blitzt der MeeresSPiegel leuchtend auf, Der„Petropawlowsk“ strebt dem Hafen zu in schnellem Lauf.
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