Und wieder tanzt der schnee den wilden Geisterreigen, Und wieder brütet auf der stadt das finstre schweigen. Umrankt von Myrtenzweigen eines Knaben Leiche,
Vor ihr der Fürst gleich sturmgeknickter Eiche!
Da naht ein Priestergreis im schmuck der silberhaare, Weist stumm empor zu einem Bilde vb der Bahre. Aufschaut der Fürst. Er sieht im fahlen Oelbaumschatten Den Heiland hingestreckt in tödlichem Ermatten.
„Dein Wille, Herr, gescheh'!“ Dann ging er langsam, schweigend, sich nochmals zu dem toten Liebling zärtlich neigend. Der aber schlummert tief in süßem Engelsfrieden;
Mehr als HiSPaniens Krone war dem Kind beschieden.
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