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nier Thraſymachos, 10 ro? Nalxndoylou εꝓένοs, wie S. mit einem ſpöttiſchen Anklang an Homer ihn nennt. In dem Folgenden leuchtet aus dem 2„ die 2„ hervor, der Zauberſpruch. Ein kleiner Scherz liegt wohl in den Worten 16 d8 1oc— ⸗l-a*: man erwartet nämlich faſt, daß S. fortgefahren wäre nach elra⸗ „nämlich daß ſie aufhören müſſen“. Den Ph. hat der Redefluß des S. offenbar verwirrt; denn ſonſt würde er kaum mit dem guiαα νε αα oux dεα ere» geantwortet, ſondern wohl noch den einen oder andern terminus technicus vorgebracht haben. S. läßt ihm auch keine Zeit dazu, ſondern will nun den Werth ſolcher Kunſt in's Auge faſſen. Den hebt denn Ph. mit dem αμαςν ĩε‿εωμεμινν anfangs ſehr hervor, beſchränkt aber in den folgenden Worten doch ſein Urtheil durch das* d* νπαοο 0,OW¶mf 6do, ein Ausdruck, der von der Volks⸗ verſammlung ſchon etwas verächtlich ſpricht.
cap. 52. S. bietet dem Ph. drei Beiſpiele für dieſelbe Sache, um ihn das Aeußere von dem In⸗ neren der Kunſt recht gründlich unterſcheiden zu laſſen. Zuerſt führt er Freunde und Bekannte des Ph. vor in dem Beiſpiele vom Arzte und Ph. weiß aus dem Verkehr mit Eryximachos und Akumenos ſofort anzugeben, wie die Kunſt der Medicin nicht ſo leicht zu faſſen iſt. Er verräth ſich aber dabei als einen etwas plumpen Tadler oder aber ſeine Freunde als etwas bäuriſche Leute, wenn er ſagt: 2„o d⅜ν Ʒνι εμαεraιν ννοιν. Dem Sophokles und Euripides wagt er ſolchen groben Ausdruck nicht in den Mund zu legen, als ob er ahne, daß er mit dem ualeνεr eνινos ſchon bei Akumenos zu ſtark geſprochen habe. S. giebt ihm für dieſen derben Ausdruck die Ruthe in dem oër deν&αeνοαςα νε 1οοονσα Die Dichter würden geantwortet haben wie der Muſiker, nicht mit dem bäuriſchen 46 οxο νοε, usarxoge, ſondern ſie würden als„οuli‿o, als Gebildete, fei⸗ ner geſprochen haben: à3 doοιαστεινα. 1 6.
cap. 53. Wie der Arzt, die Dichter, der Muſiker es mit dem machen, der nur die Vorſchule der Medicin, der Dichtkunſt, der Muſik beſucht hat, ſo würden es auch tüchtige Redner, wie Antiphon(ueAlpnews A60ο ½0c) und Perikles mit den ſophiſtiſchen Rhetorikern machen, aber, und da wird der Hieb aus dem vorigen cap. mit vollerer Wucht wiederholt, weil Ph. ihn nicht gefühlt zu haben ſcheint, nicht ſo grob doeeo ey 1* od ν, wo S. das voö mit beſonderem Nachdrucke betont, das e„G aber hinzuſetzt und ſich ſelbſt damit vor dem Vorwurfe der d„οrla ſicher ſtellt. Ganz deutlich ſpricht er dann im Folgenden zu Ph., wo er das Verbum des ſcharfen Tadels errijcoey gebraucht, aber doch wieder ſeine Perſon in den Tadel des Perikles einſchließt, freilich ſo, daß er den Ton auf das à³ asdes legt; denn in der Anrede liegt der Ton wohl ſtets auf dem Namen des zuerſt Genannten. Der Tadel der Sophiſten hat trotz der maaßvollen Ausdrücke des Perikles doch etwas ſehr Stechendes, wie es in den Worten el„ire— αινακ ß„von Leuten, die keine Logik beſitzen, darf man keine richtige Deſinition verlangen“ und in 14 z⁷ 1exr dαꝓνα εαάνονuνα Ʒνοvε„mit den noth⸗ dürftigen Kenntniſſen eines Vorſchülers der Kunſt“ ausgedrückt iſt. Ph. giebt nun auch ſehr kleinlaut bei, will nicht mehr bei der vorliegenden Frage beharren, ſondern treibt den S. weiter, zur Erklärung der wahrhaften Redekunſt. Und da giebt ihm S. dreierlei als das, was den Redner ſchaffe, die göceg, die 2nioriun und die uelert.
cap. 54 u. 55. Die Worte àdoleoxta und us*rεεαοοααονεα hat Schleiermacher hier gewiß nicht rich⸗ tig überſetzt mit„ſpitzfindigem und hochfliegendem Geſchwätz über die Natur.“ Die Worte gugece ae*o möchten zuerſt wohl nur mit*recoloplac zu verbinden, mit ddονεαᷣνς und ετεαιοαιονι qugosσ νπέρ aber das guᷣges 8 Onrduα» erklärt ſein. Demnach wäre d60leoxla die Gabe, ſich mit einer gewiſſen Fülle auszudrücken, in Bezug auf die Redekunſt alſo die„Gabe des Wortes“; erscοorta göcece eνF aber dürfte die andere Gabe ſein, in das Weſen der Dinge tiefer einzudringen, dem Weſen der Dinge gegenüber ſich von einem höheren Schwunge tragen zu laſſen. Das letztere giebt dann wohl das oynlörorr, den hohen, edlen und würdevollen Geiſt, die Würde des Künſtlers, wie Schleiermacher ſagt; das erſtere aber giebt 16„ανντ* εαεααονανn, das nach allen Seiten hin Genügende, Vollkommene, in der Redekunſt alſo den allſeitig befriedigenden Gedanken. Beides letztere muß durch die enoriun und die nueler¹j ausgebildet, erworben werden(?rr*αατο) Und beides hat Perikles vermöge ſeiner natürlichen Anlage gewonnen durch das Studium des Anaxagoras.
Den etwas ſchwierigen Gedankengang des S. verſteht Ph. nicht; daher greift S. wieder zum Beiſpiel und ſetzt im Folgenden auseinander, worin die 2mucriun, das Wiſſen, beſtehe oder was das Studium der Be⸗


