Aufsatz 
Commentar zu Plato's Phaedrus / Carl Schmelzer
Entstehung
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in den Worten 16 mcier ar'&rdn dνναμασσι ·εμυναe⁷. In ſprachlicher Beziehung darf dem Schüler die Anmer⸗ kung Stallb. zu 60ο⁶9 nicht vorenthalten werden: 60409y est nominativus absolutus, pro 50ο ⁶σνκτο positus, während ihn auf die Fülle der ſchönen Periode demee Gäore dyα ſchon die Ueberſetzung aufmerkſam macht, die gut zu liefern dem Schüler nicht ſo leicht werden möchte.

np. 50. Das vorliegende cap. iſt wieder ein cap. des Ueberganges. S. ſteuert auf die Lehr⸗ bücher und Lehrer der Rhetorik los und thut dies wieder mit einem Scherz. Denn ſpaßhaft iſt es, ſich einen 2ade 1 dανσεν*u dυεeναονυ zu nennen und die neckende Ironie der Worte Eaν ινν αέι*⁴οω d⁴⁴νκ verräth zur Genüge das folgende Bruchſtück eines homeriſchen Verſes. Auch das folgende el uer 509 t n9091/οοε μ, 9*:« olde iſt ſolch eine ſcherzhaſte Wendung. Daſſelbe liegt vielleicht in-ο* μέν αοι εꝓτεν veyraoi, wo man ſtatt des cogos ein deuvoi oder dwwrot erwarten ſollte, und ſicherlich wohl in dem Bilde 07 dr dυιοοεαν αεος ςσ¶εαασαααενσσσε⁷εειαιιαια. Ph. ſcheint mit dem durch Saααεασ hervorgerufenen SaG⁴2⁴ενο de ν⁴ εεσα ebenfalls den Ton des S. anſtimmen zu wollen; es gelingt ihm dies aber weiterhin nicht am beſten. Das Wort duclezrezorc ſummt ihm zu ſehr vor den Ohren; er wiederholt das ihm neue Wort in überflüſſiger Weiſe und deutet dieſen Ueberfluß noch dazu damit an, daß er auch das ald» aus uler, wieder aufnimmt, ein Beweis, daß er hinter aler, eine Pauſe gemacht hat. Er vergißt ſodann, wovon die Betrachtung ausge⸗ gangen iſt und ſagt etwas grob d*αρ εντναιυ ε⁹ jjuag, ſtatt eue, was beſcheidener geweſen wäre. Der Schlag, die Strafe für die Unart bleibt nicht aus:.⁵νᷣ εν τ⁴ι eνtn, d orν§&Ʒνοεειαεέν ανάέ. 1. s., Worte, die da ſagen:Und immer noch wagſt du von einer Redekunſt zu ſprechen? Das uäs wärmt ihm dann S. auf, indem er es in ſeine Theile zerlegt, wot re ι εκιμ, wo das 20¼ durch ſeine Stellung ſchon urgirt iſt. Auch das Aerrouevo nach dem d0εε⁹˙9⁸ könnte leicht ſolch einen ironiſchen Accent haben. Des Ph. Antwort da⸗ gegen beweiſt, daß er die Ironie der letzten Worte nicht verſtanden hat: mit den Worten ꝛad* udlα mou duxya fällt er, ſo zu ſagen, mit der Thür in's Haus und die folnden Worte 1d y rors SiAlo yerouμιμεέ̈νοινς ſind geſprochen, wie einem Unwiſſenden gegenüber, was S. ſeinem lieben Ph. im nächſten cap. auch gar wohl zu verſtehen giebt.

cap. 51. Ph. hat im letzten cap. geendet, als ob er nun ſeine Beleſenheit auskramen wolle. Da kommt ihm nun hier S. mit einem Schwall von Beleſenheit zuvor, den das höhniſche al a⁵ας εᷣ dmντειέιμνπν⁴ασαάς einleitet, von welchen Worteu dasal anzeigt, daß S. den Ph. unterbricht. Neckiſch iſt dann der Klang der Worte: 00⁰ʃ110 1 oiuce und noch luſtiger der ſſchöne Gedanke, daß das Probmium im Anfange einer Rede ſtehen müſſe. Ph. iſt überraſcht und auf die Frage, ob das ſeine Herrlichkeiten der Kunſt ſeien, eine Frage, die nach dem vorangegangenen Gedanken den bitterſten Hohn enthält, weiß er nur mit einem kurzen»ar zu antworten. Und nun überſtürzt ihn S. mit der duiynoee und uαeνvea u. ſ. w. u. ſ. w. Die Worte ent⸗ halten des Spottes viel, ſpottende Beiwörter, wie 5rioαros A0οddds ννααστοο ορσs, und höhnende Ge⸗ danken, wie das koſtbare ol d' ντd?r zu* νπααοισιe⁶νοναιννχετ 8., wo man glaubt, S. werde gemäß dem Vorher⸗ gehenden nach gaod fortfahren mit eoged, aber überraſcht wird durch das à ueroc leye und das afung x⁴ον welches die Windigkeit des Euenos ſo recht in's Licht ſtellt. Ebenſo überraſcht das nicht erwartete södeen nach 2douey. Unter den andern Flachheiten der Sophiſten iſt dann von S. die des Prodikos beſonders hervorge⸗ hoben. Der ſetzte demlang und kurz dasreuos entgegen, welches Schleiermacher nicht gut mitmäßig überſetzt hat, das unſermittelmäßig aber auch nicht ganz wiedergiebt. Denn urios iſt nichts weiter, als nicht zu lang und nicht zu kurz, alſo etwa:die goldene Mittelſtraße. Den Hohn, der in dem flachen Worte liegt, bemerkt Ph. nicht; denn das folgende 2ograt ye iſt wohl allen Ernſtes von ihm geſagt worden, da er das tro*os nicht in ſeinem Gegenſatze zu ards und Soaxos auffaßt, ſondern als gleichbedeutend mit dem Spruche jenes Weiſen, dem undey ä-av. Auch weiterhin iſt in dem uovosta A6ν gewiß nicht die Ueber⸗ ſchrift eines Werkes des Polos zu ſuchen, ſondern auch dieſerMuſentempel von Ausdrücken iſt nichts als ein bitterer Hohn. Aber Ph. will doch wenigſtens andeuten, daß er all dieſe Dinge wohl kenne. Wie er ſo eben verrieth, daß er den Aoodaddados Boartos wohl kenne, ſo erinnert er hier an Protagoras, und ſofort fällt S. wieder mit einer langen Litanei ein. Darin bekommt das höchſte Lob d. i. den bitterſten Hohn der Chalkedo⸗

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