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Man darf nur das Participium 6„res nicht ebenſo ſtreng cauſal faſſen, wie die Participia kForO*„ö,10„ und goßovuerν, und der nöthige Gedanke ergiebt ſich von ſelbſt. Mit 30»res drückt nämlich Thuk. hier, wie ziemlich oft durch das Participium, einen Zwiſchengedanken aus, welchen wir gewohnt ſind parenthetiſch zu faſſen — ſie hätten es nämlich am liebſten geſehen.“— Das adro? aber blickt deshalb nicht allein auf d0„reg, ſondern als ſchroffer Gegenſatz zu 10„ Fufufdxcon auch auf die mit dem letzteren verbundenen Participia, ſo daß zu dem ν1 ein sorourovres zad Goßouuerot zu ergänzen iſt. Auch in der deutſchen Periode würden wir die beiden Verba nicht zu dem erſten Subject abroi, ſondern zu dem zweiten ſetzen.„Sie erſchienen mit einer Geſandtſchaft, einmal aus eigenem Antriebe,— ſie hätten es nämlich am liebſten geſehen u. ſ. w.— hauptſächlich aber, weil die Bundes⸗ genoſſen antrieben und fürchteten u. ſ. w.
cap. 93, A4.*ανλ τν ꝙαë νεεμιι οι⁹ς Evpxureoxeuate.
Die meiſten Ertlärer faſſen riy aexi als„die Herrſchaft.“ Daß dies weder der Stellung, noch dem Eoyzareczeiabe, noch der Sache recht gemäß ſei, kann ich Kr. nicht glauben. Der Sache gemäß iſt die Behaup⸗ tung, Themistokles habe die Herrſchaft der Athener eingerichtet, begründet, doch ſicherlich. So gut man aber z. B. ſagt dnuοαtaeν uraoεsdety, ſo gut möchte man wohl auch 1„ dꝝννν ννανxᷣασeʒνsd te“ ſagen dürfen. Was aber die Stellung anlangt, ſo iſt ein Streit über dieſe, wenigſtens an dieſem Orte, wohl Geſchmacksſache. Mir ſcheint, zumal wenn man riy doxir, wie dexrta, mit 1ije daldoons in Verbindung bringt, die Stellung eben nicht die falſche zu ſein. Weit weniger aber entſpricht es doch gewiß dem Sinne dieſer Stelle, dieſe mit den Worten rus dazdoον— kort eng verbundenen Worte mit dem oben in dem Zwiſchenſatze onfoero. 1. 7. enthaltenen Ge⸗ danken in Verbindung bringen zu wollen und zu überſetzen„den Anfang des Baues half er gleich mit einrichten“ (Kr. u. ähnlich Cl.). Sollte dexth hier„Anfang“ bedeuten, ſo möchte man es wohl beſſer mit esdus verbinden und für eine Verſtärkung dieſes Begriffes erklären.
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cap. 93, 5. duo rdo duαεμαᷣ— dε 2εμιέσιαα
Die Stelle läßt ſich wohl leichter erklären, wenn man eine ſtarke aus Quadern aufgeführte Mauer anſieht, als wenn man die gelehrten Auseinanderſetzungen der Erklärer des Thuk. einſieht. Mir ſcheint die Sachlage ein⸗ fach die geweſen zu ſein: da man eine ſehr breite Mauer bauen wollte, ließ man zu beiden Seiten der Linie, welche die Mauer tragen ſollte, Steine herbeifahren. Baute man alſo von Norden nach Süden, ſo wurden Steine von Oſten und Weſten herbeigefahren und zu beiden Seiten der zu bebauenden Linie aufgeſchichtet. Die Wagen, welche ſo von Oſten und Weſten zugleich Steine herbeiführten, ſind die dεακeẽνι, a euerlas AAA lale A19 0u 2nio die von entgegengeſetzten Seiten her Steine herbeiführten.“ Führte man eine Mauer von gewöhnlicher Breite auf, ſo hatte man dies nicht nöthig: bei einer ſehr breiten Mauer aber war dies ſehr angemeſſen; denn man konnte alsdann von beiden Seiten zugleich das Werk in Angriff nehmen; ja, das war faſt nothwendig, wie ja auch wir bei der Aufführung ſtarker Mauern auf jeder Seite der aufzuführenden Mauer den Maurer thätig fehen. Nun ſagt Thuk. weiter: die Steine wurden nicht mit dem gewöhnlichen Mörtel verbunden, ſondern man nahm zum Bau große Blöcke, die man winklig behauen ließ, und verband dieſe an der Außenſeite der Mauer mit Eiſenſtäben und Blei.“(Jacobs). So verbinden auch wir große Steinblöcke vermittelſt eiſerner Stäbe, die man in je zwei Steinen mit Blei befeſtigt, wie man dergleichen an den Ecken von Thürmen und ſonſtigen aus Quadern aufge⸗ führten Gebänden ſehen kaun. Die Stelle iſt deshalb wohl ſo zu überſetzen:„denn zwei Wagen führten von ent⸗ gegengeſetzten Seiten die Steine zu. Zwiſchen die einzelnen Steine aber brachte man weder Lehm noch Kalk, ſon⸗ dern man fügte große und viereckig behauene Steine zuſammen und verband ſie an den Außenſeiten der Maner mittelſt eiſerner Stäbe und Bleies.“ 4
cap. 95, 1. r 1⁵³ἀ 1+ꝛ⁊ tg.
Mit Pp. u. a. ziehe ich dieſe Worte zu dem vorhergehenden esemoleöoencar, weil ſie zu Fialo⸗ ĩdij orroc
überflüſſig erſcheinen. Zu emoz do*nr gezogen, bilden ſie den Gegenſatz zu dem folgenden zlovy abrodc ipeuοas 5


