Aufsatz 
Studien zum Thukydides / von Carl Schmelzer
Entstehung
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cap. 77, 3. naο‧ τ⁸ h oT* τσmOφ⁴να naod r6 olsSα* zefra iſt wohl gleich naod ro?ro od Exoin aurodg orega⁴. hwider das, was ſe nicht hitwa magnen ſollon d. 49. wider ihre falſche, unbegründete Hoffnung. 2

cap. 77, 3. 1od 276eode Taler⁴ ⁸oνOοuασιννꝗχ 1. 1. Jch theile die Anſicht Heilm.'s und Haack's und faſſe kydee hier nicht als exiguum, parvum, das Ge⸗ ringfügige, ſondern als imperfectum, das Unvollſtändige,(wie es auch Cl. faßt, dem ich aber im Folgenden nicht beiſtimmen kann). Mich zwingen aber andre Gründe als die, welche Hl. und Hk. beſtimmten. Gehen wir näm⸗ lich zurück auf die vorhergehenden Worte ou roë 6ovos T⁴σι s*έεαοουσν, ſo faſſen die Erklärer, ſoweit mir be⸗ kannt, die Worte ſo auf:ſie wiſſen es uns nicht Dank, daß wir ihnen nicht ein Mehreres entziehen ohne daß ſie dies Mehrere näher beſtimmen außer Cl., dem ich aber, wie geſagt, nicht beiſtimmen kann). Dies wäre doch aber ein ganz eigenes Verlangen der Athener, welches ſie an ihre Untergebenen ſtellten, daß dieſe für ein Mehreres dankbar ſein ſollten, welches ihnen nicht genommen wäre. Mir⸗ ſcheint zo?aeorog auf dn 1ou T-o‿ S4len, zurückzuweiſen. Das Mehrexre oder Größere(Cl.), deſſen die Athener ihre Unterworfenen nicht berauben, iſt der Zuſtand der Gleichheit, den ſie ihnen mit ſich ſelber vor dem Atheniſchen Geſetz einräumen, die 3⁴⁴ι⁸⁶μμοι wie die Geſandten vorher geſagt hatten. Demunach hießen die Worte ol 3 1 41910à 6,, 6ιμ‿εν P ros moνοs kovarSie aber, gewohnt mit uns zu verkehren unter gleichem Recht, wiſſen es uns nicht Dank, wenn wir ſie nicht des größeren Gutes berauben d. h. wenn wir ihnen das größere Gut gewähren, wenn wir ihnen den glei⸗ chen Rechtszuſtand mit uns zugeſtehen. So kommen wir trotz des negativen Satzes Gτεειαασα αιυενοο doch zu einer poſitiven Dankbarkeit: dankbar ſollen die Unterworfenen ſein nicht für das, was ihnen nicht genommen iſt(wie be⸗ ſonders Kr. dies deutlich ausſpricht), ſondern für das Mehr, welches ihnen von ihren Herrn gegeben wird, für den Zuſtand des gleichen Rechtes. Faſſen wir dieſe Worte richtig auf, ſo wird uns im Folgenden⸗ roðdsoðg nicht (wie Kr.) für roõ 2dαovog zu ſtehen ſcheinen, ſondern 136esg iſt hier 16&rdesg zu doxne,das Unvollſtändige unſerer Herrſchaft, und die Worte-deoic nleovexroiuey heißen:ſondern ſie tragen unwilliger das Un⸗ vollſtändige unſerer Herrſchaft, als wenn mira das Geſetz bei Seite gelaſſen und ſie kofßen ach dem nagiechie des Stärkeren behandene hätten. 496 n 8 m

Gpn

cap. 77, 4. à Jετοmαο re. dh

Vor 43 20o, iſt der Gedanke ausgelaſſen, welcher als Gegenſat zu bahoe 94 x. 1. 1. etwa heißen würde;' 68 40eei-9u4 0ovα.

9 nn cap. 728, 1. Hirete gie 0 h ne Zu r0oga9e iſt zu ergänzen 1* 9 α. Ein ſolcher Dativ läßt ſich zu diefem Verbo wohl meiſt ergänzen. So I., 144, 1. eine Stelle, die Kr. anführt zduroue udναιινετοννςανσηωοσπσεεσςσσα c. rolç ro xulεαοι e den Gejahrtn⸗ welche der Krieg allein ſchon mit ſich bringt.

6. Nede des Archidamos.

ma cap. 80, 2. 1 HNsAomowgtoug c‿l o urr 2c oyac. 4 7Gch würde den Artikel vor daruyekrovag hier lieber mit einigen Handſchriften fallen laſſen und ſagen, ra ertinde hier wie öfter bei Thuk. zwei Begriffe zu einem einzigen. cf. I., 84, 1. 16 Sodn a*l uador.

cap. 81, Gs 0d g 41206 A v&lovG gOure aranlay a 6 m1 n. lund p. erklärt gooriuar,aus Stolz; ich glanbe, Hobnac heißt hierdas Selbſtgefühl, der Muth. Sch halte goounucu, hier auich nicht für einen dat. caus., verbinde vielmehr dieſen Dativ mit dovaeuen wie mit vara- Nay dt. ruran Jaxpras Gowe huldr. wäre wohl klarſich im Muthe nicht erſchüttern laſſen. doο³εseεννρον⁷αμα⁸ wäre geſagt worden nach Anakogie von doudeein raſc idovatcſich als Knecht zeigen gegenüber dem Muthe oder als Gegenſatz von doν*n ⁷1⁶αοννſich ſchwach zeigen gegenüber dem Muthe. 17f wäre dann gleich 2h wo⸗