Aufsatz 
Studien zum Thukydides / von Carl Schmelzer
Entstehung
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daß man einen Krieg gegen ſie in weiſe Ueberlegung ziehe und ihn nicht unbedacht beginne. Daß oux drεrus hierganz natürlich, aus klar vorliegenden Gründen heißt, wie II., 8, 1, oder wie 4lbr«l I., 77, 4, beweiſt cap. 75. und das Folgende, wo dieſe klar einzuſehenden Gründe angeführt werden. Daß a ½GUeberlegung be⸗ deutet, beweiſt der Beſchluß der Rede, den die Athener, die Schluüfolhe aus dem Geſahirn ziehend, beginnen: S0vleu*νσς°ν α. 1. 1. 1 cap. 73, 2. xoa αααον ⁴mνsd4, 6 εςα☛ι ꝙFαοαοσμμεέναανν i ntsn

Mir erklären dieſe Stelle die Worte Kleon's III., 38, 3. o0, 10 6 0άεέ νo½πισαντ6 τ⁸εεοιν 6 νει Ʒαηmρμ⁵μντνε*ς 16 d*αονευασασέων. Dort wirft Kleon den Athenern vor, daß ſie weniger dem trauen, was ſie haben mit eigenen Augen geſchehen ſehen, als dem, was man ihnen vorträgt. Hier ſagen die Athener das Gegentheil:Wir wollen uns nicht ſtützen anf das, was man durch Hörenſagen hat, ſondern auf das, was unſere Zuhörer ſelbſt erlebt haben. Denn wenn auch unter den Zuhörern nur noch wenige Veteranen aus dem Perſerkriege ſich befinden mochten, ſo durften die Athener doch wohl, wie leicht erklärlich, von einer ö τν¶ ααοαομεένέωυ reden. Darum verbinde ich nicht mit Goell., dem auch Kr. u. a. folgen, lörcr und dzoal, ſondern faſſe die vorhergehenden Worte uεν αes nalα Acpyeuy als geſagt für rodg 10 dvν*αισ Aöpνςᷣ τ neruν;(rGν τπααααιονν natürlich als Genet. zu rd α‿ααα)wozu ſollen wir reden von den Sagen der älteſten Zeit? und fahre dann fort: 1ourcor 16 öpν ud⁴οτνοες deααᷣ μ⁴dwow¹m5 νι τυ oοάςωαοωμνέμννανdieſer Sagen Zeugen ſind vielmehr Gerüchte als eine eigene An⸗ ſchauung unſerer Zuhörer.

cap. 73, 2. ςα oi Surlors παααωμέ⁴μινμναπσ.

Die Erklärer haben die Worte de οπμσααααινμεένοσ u xdον εμα‿do ora gezogen und erklären entweder wenn es auch uns läſtiger wird, dies immer vorzubringen(Pp.), oderwenn es euch auch läſtig werden ſollte, da es euch immer vorgerückt wird. Der Gedanke, wie ihn jede dieſer Erklärungen bietet, möchte nicht ganz tref⸗ fend ſein. Denn werfen ſich mit der erſteren die Athener unzeitige Prahlerei vor(Kr.), ſo möchten ſie mit der zweiten, geſetzt auch ſie ſagten damit etwas Richtiges, doch nichts Kluges ſagen. Denn ſie würden damit äußern: wir wollen die für euch wohl nachgerade langweilige Betrachtung wiederholen. Ein Redner aber, der wirklich auch eine ſolche Betrachtung anſtellen will, wird ihr doch nicht von vorn herein ein ſo böſes Zeichen auf die Stirn drücken. Die Stelle muß alſo ſo erklärt werden, daß man beide falſche Auffaſſungen umgeht. Dies läßt ſich aber thun, dünkt mich, wenn man ded ο⁵ααoεετοαασ mit Fvelore verbindet und 00ScJouc hier nicht als Medium ſondern als Paſſivum faßt. Freilich iſt nun auch mir nur eine Stelle im Thuk. bekannt, wo er ſtatt des Medii, das er ſonſt gebraucht(wie I., 37.), das Paſſivum anwendet(V., 16.) und auch an dieſer Stelle heißt ααεεαα tadelnd vorgerückt werden. Dennoch iſt der rein ſinnliche Gebrauch des n005dAe bei Xenoph. etc.(cf. a- ⁴ν2αμέα Ilias 9, 322.) bekannt aus Phraſen, wie a00ScAen 14 dnaa. Hier ſcheint mir nun Thuk. in einer Art Bild zu reden. Die Worte al öda νot Suvtore de* τοωοααονεμνοεςα ſind, meine ich, zu erkläten a* dga, d, el G⁴⁴ ϑν οέꝝον εένααποQDwñåfArat Suεε⁴έντινπ, ε τοαααένέαα.Die Perſerkriege aber und all die Fälle, in denen wir, wie ihr, wenn es euch auch läſtig ſein wird, wißt, ſtets vorgeſchoben wurden(d. h. ſtets von den Griechen, wie von dem Kämpfer der Schild, zum Schutze vorgehalten wurden) müſſen wir erwähnen.Denn den Ruhm, falls der etwas nütze iſt, wollen wir uns nicht ganz nehmen laſſen, wie Thuk. im Folgenden fort⸗ fährt. Denn die folgenden Worte würden, glaube ich, wenn es überhaupt Sache des Redners wäre, ſeine Worte ſtreng dem logiſchen Gedankengange anzupaſſen, ſo lauten:a*à r 0 1u geAlag, E9, 2w‿⁶υνεεετο, öre. 2600eν, 5os ueεréoxere, rod de loou uh arrg, el 1 eA?, Gr*εαασνααιμμ̈ αμαVon dem Materiellen des Nutzens, um den Gefahr beſtanden wurde(Kr.), habt ihr euer Theil genoſſen; den Ruhm gber, lolls der auch etwas nütze iſt, wollen wir uns nicht ganz nehmen laſſen!"

cap. 73, 4. ddνυνυόαμν hęπ. 11319 22 1 1 218

Das Subject zu dieſem Genet. absol. iſt wohl nicht 5αιν(p.), auch nict 10 MHenennwien Gaan. Gottl., Kr.., Boe., Class.), ſondern 16ν ꝓνπιαντ⁴ιν, aus zard mlec zu nehmen.