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lichen Auswanderung in Schweden unter Olaf erwähnt die Ynglinga⸗Saga, Kap. 17 und 18.(Heimskringla Th. 1.), eine dritte unter Kanut von Däne⸗ mark(880) erzählt Peter Olaus ²2).
Wenn zwar Ueberfüllung von Menſchen die Haupturſache der Auswande⸗ rungen der ſkandinaviſchen Nationen war, ſo iſt ſie es doch nicht immer ge⸗ weſen, namentlich bei den Raubzügen, auf welche die Normänner regelmäßig und nur in geringer Menge ausgiengen. Von großem Einfluß war die Sitte in den nordiſchen Ländern, die erwachſenen Söhne, den älteſten ausgenommen 23), aus dem väterlichen Hauſe, ſelbſt aus dem Vaterlande zu verſtoßen. Es iſt ungewiß ²²), ob dieſe Sitte oder dieſes Geſetz älter iſt, als die Seeräuberei
und die Mutter hieß Magga. Saxo Gr. Hist. Dan. I. 8. Pauli Diac. Ilist. Longob. 22) Petri Olai Chron. ap. Langebeck. ⸗ 23) Auf Bornholm der juͤngſte. Suhm, Geſch. d. Daͤnen. Th. I, 2. S. 381. 24) Der erſte, der dieſe Thatſache erzaͤhlt, iſt der Abt Odo zu Clugny(ſtarb 942). Odonis Tract. de revers. b. Martini ap. Bouquet. T. VI. p. 318.— Robert Vace in ſeiner gereimten Geſchichte Rollo's(Roman du Rou) be⸗ ſtaͤtigt daſſelbe: Costume fu jadis lone tems En Danemarche, entre paiens Quand homme avait plusors enfanz, Et il les avait norriz granz, L'un des fils retenait per sort Qui ert son her après sa mort;z Et cil sur qui le sort tornait, En autre terre s'en alait.
Auch gedenkt dieſer Sitte und ihrer nachtheiligen Folgen ein engliſcher Schriftſteller Johann Wallingford. Von den nordiſchen Geſchichtſchreibern ſprechen davon zuerſt Peter Olaus(bei Langebeck. T. II.) und Huitfeld im 16. Jahrhundert; die Sagas von Island und die aͤlteſten Hiſtoriker wiſſen nichts davon. Paul Warnefried, im 8. Jahrhundert, fuͤhrt ein Beiſpiel
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