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steile stehen; nicht Steinklippen
erheben sich da hoch, wie hier bei uns;
da sind nicht Tellen noch Täler noch tiefe Schluchten,
nicht Höhen noch Hügel, noch erhebt sich da
Unsüfzes irgend: es steht das edle Feld
untern Wolken wonnsam beblümt.
Um zwölf Klaftern ist das zierreiche Land
höher noch erhaben, wie uns hochbegabte
weise Männer in iren Werken melden,
als der Berge einer, die blinkend hier bei uns
sich hoch erheben unter Himmels Sternen.
Sanft ist das Siegfeld; es glänzt der Sonnenhain,
das wonnigliche Waldgehölz. Nicht welkt da jemals
der Blumen Pracht: die Bäume immer
grün da stehen, wie Gott gebot.
Im Winter wie im Sommer sind des Waldes Bäume
mit Blüten stets behangen: nie bricht da ab
das Laub untern Eüften und die Lohe schadet
Alters nimmer, eh das Ende kommt,
der Wechsel dieser Welt. Als einst mit Waſters Tosen
all den Mittelkreifz die Meerflut deckte,
der Erden Umfang, da war das edle Land
durchweg geschützt vor der Wogen Andrang:
es stund behalten wider die hohen Wogen
durch die Gnade Gottes ganz unversért.
So bleibts auch blühend bis zu des Brandes Ankunft
am Tage des Gerichts, wenn die Todtenhäuser
all die Gräher sich auftun werden.
. In dem héren Lande ist nicht Haſz noch Feindschaft,
nicht Wehhklagen noch irgend ein Wehezeichen, nicht Alter noch Elend noch der enge Tod, nicht Verlust des Lebens noch Leides Nahen,


