Aufsatz 
Der Vogel Phönix : ein angelsächsisches Gedicht / stabreimend übers. von C. W. M. Grein
Entstehung
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10.

13.

20.

I.

Erhrren hab' ich, dafz fern von hier

ein edles Eiland im Osten liegt

den Völkern kund. Zu finden ists

übern Mrittelkreifz nicht NManchem leicht

der Volkeskinder: fern ists gelegt

den meinvollen Menschen durch die Macht Gottes.

Das PFeld ist lieblich: erfüllt ists wonnig

mit den ausgesuchtesten Erdendüften.

Einzig ist das Riland; edel ist der Schöpfer

mutig und machtreich, der das NTarkland setzte.

Geöffnet ist da oft den Seligen

hérer Harmonien Wonné und des Himmelreiches Tür.

Wonnsam ist das Eiland mit Wäldern grün

geräumig unterm Himmel. Nicht mag Regen da noch Schnee,

nicht Frostes Blasen noch Feuers Wehen,

nicht Hagelschauer noch Herbstes Reif,

nicht Sonnenhitze noch scharfe Kälte,

nicht warmes Weiter noch Winterschauer

irgend schaden: das edle Land

bleibt unversèrt und immer ists

beblümt mit Blumen. Nicht Berge da noch Higel