entgegenstanden, unmöglich. Der Lehrplan zeigte unter solchen Umständen fast jedes Jahr kleine Schwankungen. Im Jahre 1846— 47 gestaltete er sich folgendermaſsen:
Lehr. vII v V Iv I I I Summe gegenstand.
Peutsch..... 6 4 3 3 4 4 4 28 Französisch... 2 4 3 3 3 3 3 21 Englisen—— 2 3 3 2 2 12 Patein.. 4 3 3 3 2 2 2 19 Religion 3 2 2 2 2 2 2 15 Geschichte.— 1 2 1 9 2 2 10 Geographic... 4 3 211—— 10 Rechnen 4 3 2 1——— 10 Arithmetik...—— 2 2 2 2 2 10 Geometrie...— 2 2 2 9 2 2 12 Deskr. Geometrice.—————— 1 1 PhFSil...—— 2 2 2 2 2 10 Chemie.=—— 2 3 3 3 11 Naturgeschichte. 2 2 1 2 2 2 2 3 Schreiben.... 4 3 2 14—— 10 Gesang. 2 1 1 1 1 1 8 Zeichnen. 1 4 3 4 3 3 3 21 Modellieren...————— 1 1 2 32 32 32 33 31 31 32 223
Damit alle Lehrer der Anstalt sich mit den eigentümlichen Aufgaben des Realgymnasiums in allen Fächern vertraut machen konnten, wurden auf Wackernagels Antrag wöchentliche Konfe- renzen zur Beratung des Lehrplanes seit dem Sommer 1847 ab- gehalten.
Für das Deutsche wurde als Ziel ausgesprochen, dals der Abiturient ein selbst schwieriges Thema logisch und grammatisch richtig und gut stilisiert bearbeiten und sich über die Grundzüge der vaterländischen Litteraturgeschichte ausweisen könne. Schwierig- keiten bereitete die Verschiedenheit der Rechtschreibung, deren Ein- heitlichkeit Wackernagel durch Vorträge und eine Programm- abhandlung erstrebte. Die von ihm aufgestellten Grundsätze der Orthographie wurden von der Lehrerkonferenz als verbindlich an- genommen und sollten durch den Druck vervielfältigt werden. Viel-


