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Es ist nun bekannt, dass die unter k erwähnte instinktive Tendenz sich auf psychischer Seite als Nachahmungstrieb äussert. Die mit dem Trieb verbundenen Instinkt- gefühle haben jedoch keinen Namen bekommen. Ähnlich steht es mit der unter h erwarteten Emotion. Zunächst stossen wir auf die Tatsache, dass auch sie keinen Namen empfangen hat. Das beweist, dass sie sich von jeher nicht so deutlich gezeigt haben kann wie die übrigen Emotionen. Sodann lehrt die Erfahrung, dass es noch heute in der menschlichen Rasse instinktive Tendenzen gibt, die genau auf demselben Wege zu finden sind, auf dem wir die Emotion h erwarteten. Es sind dies:
1. Das Bestreben, die Aufmerksamkeit eines uns angenehmen Individuums dadurch zu erregen, dass die eigene Persönlichkeit möglichst anziehend erscheint;
2. der Trieb, Objekte oder objektive Bedingungen zu produzieren, die anderen angenehm sind und dadurch anziehend wirken;
3. das Bestreben, durch Wohlwollen und wohlwollendes Entgegenkommen den anzuziehen, der uns interessiert 1 ).
Daraus ergibt sich aber, dass die in Frage stehende Kmotion sich überhaupt nicht in deutlicher, einheitlicher Form zeigen kann, da drei Instinktgefühle mit den angeführten Tendenzen ihren Platz einnehmen und bei näherem Zusehen zeigt sich, dass die zweite Tendenz nichts mehr und nichts weniger ist als der Trieb, der nach Marshall die Eigentümlichkeit der Künstlernatur ausmacht. So erklärt sich ihm die elementare Gewalt, mit der diese Natur von Zeit zu Zeit gepackt wird! Dieser mächtige Trieb, das wäre also die Stimme, die dem Künstler ruft, das wäre die Muse, die ihn nach dem Glauben der Griechen zu seinen Schöpfungen begeistert.
es Fälle gibt, wo die Beziehung auf ein vorteilhaftes oder schädliches Objekt sich nicht nachweisen lässt und dass es solche gibt, wo diese Beziehung wohl nachweisbar ist, aber die entsprechende Emotion nicht (mehr) erscheint.
1) Als gemeinschaftliche Bezeichnung für diese 3 instinktiven Tendenzen gebraucht M. (II, S. 59) auch den Ausdruck: The instinet „to act-to-attract,"


