Einleitung.
Rutgers Marshall hat seine ästhetischen Ansichten hauptsächlich in 2 Werken niedergelegt, nachdem er bereits vorher in mehreren Anläufen in der Psychological Review, der Physiological Review und der Zeitschrift „Mind" mit grösster Sorgfalt eine psychologische Basis geschaffen hatte, um darauf nach eingehender kritischer Betrachtung verwandter Ansichten seine eigenartige Stellung zu begründen.
Die psychologische Grundlage findet sich in ihrer Vollständigkeit in seinem Hauptwerk: Pain, Pleasure, and Aesthetics. An Essay concerning the psychology of Pain and Pleasure with special reference to Aesthetics. London. Macmillan and Co. 1894. XXI, 364 S.
Bei der Fülle des psychologischen Materials und der geradezu verwirrenden Menge fremder Ansichten, die Marshall hier beurteilt und zur Begründung des eigenen Standpunktes heranzieht, ist es nicht zu verwundern, dass das Werk von den Kritikern übereinstimmend als schwierig bezeichnet wird. In seinem kleineren Werk: Aesthetic Principles 1 ). New York. Macmillan and Co., 1895. X, 201 S., führt Marshall ein solches Urteil an: One of the kindly critics of my book on Pain, Pleasure, and Aesthetics has compared the task of its reading with the effort required in Walking over a plonghed field after a heavy rain (vgl. Preface V).
1) Bei Anführungen in der folgenden Arbeit bezieht sich „I" auf das Hauptwerk, „II" auf die Aesthetic Principles.


