Aufsatz 
Die Lehrer der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg 1850-1912 / von Theodor Ritsert
Entstehung
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21. Blickhahn, Georg Heinrich 18601888.

wurde am 10. 10. 1825 zu Altheim(Kreis Dieburg) geboren, besuchte, durch Schul und Privatunterricht vorbereitet, von Ostern 1843 1845 das Lehrerseminar zu Friedberg. Schon vor seiner Entlassung wurde er als Hilfslehrer an der hiesigen Musterschule verwandt, verblieb auch in dieser Stellung, als ihm 1845 eine Hilfslehrerstelle am Lehrerseminar übertragen wurde. 1847 bestand er die Definitorialprüfung und trat dann ganz an die Musterschule über. Am 27. 12. 1855 wurde er definitiv angestellt. Nachdem eine 4. Stelle an der Realschule errichtet worden war, wurde er durch Dekret vom 9. 8. 1860 an dieser Anstalt verwendet, am 8. 10. 1860 in seinen Dienst eingewiesen und am 2. 1. 1869 definitiv angestellt. Zuletzt unterrichtete er Deutsch und Französisch. Er starb am 15. 4. 1888. 22. Glaser, Emil 18601864.

geboren am 27. 4. 1828 zu Grünberg. besuchte das Knaben- institut seiner Vaterstadt und dann die Landesuniversität, wo er als Studiosus der klassischen Philologie eine Preismedaille erwarb, bestand Ostern 1849 das Fakultätsexamen und erwarb gleichzeitig den Grad eines Doctor philosophiae. Kurz darauf bestand er vor einer besonderen Kommission die Prüfung in den neueren Sprachen. Zu Pfingsten 1849 wurde er zum pro- visorischen Lehrer für neuere Sprachen und Geschichte an der Realschule zu Biedenkopf ernannt, wo er bis 1856 ver- blieb. Am 7. 7. 1856 wurde er in gleicher Eigenschaft an die Realschule zu Offenbach versetzt, wo er bis Pfingsten 1859 unterrichtete. Vom 1. 10. 1859 an war er in Frankfurt a. M. an den Privatinstituten von Heyden, Hassel und bilgrim tätig, am 4. 10. 1860 wurde er zum provisorischen Lehrer an der Real- schule zu Friedberg ernannt; am 10. 5. 1864 als Lehrer an der Realschule zu Giessen angestellt, legte er seinen Dienst in Fried- berg am 9. 6. 1864 nieder. Mit Wirkung vom 1. 10. 1878 trat er in den Ruhestand, wurde aber an der Universitätsbibliothek verwendet. Er starb zu Giessen am 5. 4. 1883. Sein Nach- folger war Eger. 23. Steinberger, Carl 18611864.

wurde geboren am 23. 5. 1816 zu Butzbach, vorgebildet auf der unter Weidigs Leitung stehenden Schule seiner Vaterstadt und durch Privatunterricht, bezog er 1831 das Gymnasium zu Giessen, das er Ostern 1832 mit dem Zeugnis der Reife verliess. Auf der Landesuniversität studierte er Theologie, hörte daneben noch mancherlei andere Vorlesungen und unterrichtete an zwei Privatinstituten. Im Sommer 1838 bestand er sein Fakultäts-