Aufsatz 
Die Lehrer der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg 1850-1912 / von Theodor Ritsert
Entstehung
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August 1842 die Definitorialprüfung, besucht die Landesuniversität von Ostern 1843 bis Herbst 1849, nachdem er nachträglich die Reifeprüfung Ostern 1846 bestanden; er unterzieht sich der theologischen Fakultätsprüfung Herbst 1849, besucht das Prediger- seminar zu Friedberg von Herbst 1849 bis dahin 1850, wird Vikar an der ersten Knabenklasse der Musterschule von Oktober 1850 bis April 1854 und besteht inzwischen Januar 1852 die theologische Schlussprüfung. Am 24. 4. 1854 wird ihm die 3. Lehrerstelle an der Realschule zu F. als Nachfolger Görings provisorisch übertragen, am 14. 5. 1856 erfolgte die definitive Anstellung. Im gleichen Jahre erwarb er sich die Doktorwürde. Er unterrichtete Religion, Deutsch, Latein, Geschichte und Geographie. Nachdem Schmid über 32 Jahre an der Anstalt tätig gewesen war, trat er am 1. 10. 1886 unter Verleihung des Charakters als»Professor» in den Ruhestand. Er starb zu F. am 28. 1. 1896.

10. Weifenbach, Philipp 1854 1864. geboren am 23. 2. 1830 zu Alsfeld, wurde aus dem Schullehrer- seminar zu Friedberg Ostern 1850 entlassen, hatte seit 24. 5. 1850 eine Privatlehrerstelle zu Laubach, war seit 1. 8. 1851 Schul- vikar an der Stadtschule zu Friedberg, bestand im Oktober 1853 die Definitorialprüfung und wurde am 10. 1. 1858 definitiv an- gestellt. An der Realschule zu Friedberg erteilte er den Schreib- unterricht als ausserordentlicher oder Hilfslehrer von 1854 bis zu seiner am 1. 10. 1864 erfolgten Versetzung an die Gemeinde- schule zu Alsfeld, deren Oberlehrer er 1876 wurde. 1901 er- hielt er aus Anlass seines 50jährigen Dienstjubiläums den Charakter als Rektor, am 17. 3. 1906 wurde er m. W. v. 16. 4 unter Anerkennung seiner mehr als 50jährigen treuen Dienste unter Verleihung des Ritterkreuzes II Kl. des Philippsordens in den Ruhestand versetzt und lebt seitdem zu Schlitz.

11. Weber, Heinrich 18551858. geboren Ober-Erlenbach 12. 1. 1825, Kaplan Klein-Krotzenburg 1850, Kastel 1851, geht am 8. 9. 1852 zur weiteren Ausbildung nach Bordeaux zu den Schulbrüdern, Benefiziat zu Ockstadt 31. 5. 1855 bis 8. 4. 1858. In dieser Zeit unterrichtete er die kathol. Schüler der Realschule zu F. in der Religion; Pfarrer zu Urberach 1858, Kirdorf 1864, Gernsheim 1872; daselbst 28. 5. 1885.

12. Willenbücher, Emil 1856.

geboren zu Güttersbach am 24. 5. 1829, besuchte 3 Jahre das Gymnasium zu Darmstadt und bestand dort Herbst 1848 die Reifeprüfung. Darauf studierte er 3 ½ Jahre zu Giessen klas- sische Philologie. Nach bestandener Prüfung(1852) machte er seinen Akzess am Gymnasium zu Worms, vikarierte auch daselbst