Aufsatz 
Festschrift des Gymnasiums Dillenburg zur Einweihung des Neubaues am 21. November 1957 /
(Zusammenstellung: W. Bauer, H. Menzel)
Entstehung
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Schulgebãude(Pädagogium), Eche Markt- und Maibachstraße, in ihm wurde von 1617 bis 1913 Unterricht gehalten.

Daten zur Geschichte des Gymhasidms in Dillenburg

A. DIE SCHULFORM

M. 15. JI.

nach 1490 1511 1538 1538 1582

1774

1817

1858

1867 1874

1922 1924 1937 1945, Dez.

1949 1954 1957

B. DA 8

1535 1551

1766

Urkundliche Erwähnung einesSchulmeisters in Dillenburg

Lateinschule

Schulordnung, 1523 erneuert Reorganisation der Lateinschule Begründung der Dillenburger Grafenschule

Erste Volksschule(Knaben), bis 1817 der La- teinschule angegliedert

Erweiterung zum dreiklassigen Pädago- gium Vierklassiges Pädagogium(Gelehrten-

Elementarschule, vorzugsweise ev.-reformiert, für 10- 14jähr. Schüler, neben Wiesbaden, Id- stein und Hadamar; Weilburg als Landes- gymnasium für 15- 18jähr. Schüler bestimmt) Doppelter Zug: eine lateinische und eine reali- stische Abteilung mit teilweise gemeinsamem Unterricht

Errichtung einer Bergschule, bis 1866 mit dem Pädagogium durch gemeinsame Leitung, teil- weise gemeinsame Lehrer, gemeinsame Räume und Geräte verbunden

Umwandlung in ein fünfklassiges Progym- nasium(VI-OIII)

Erweiterung des Progymnasiums Gymnasium

Aufnahme der ersten Mädchen Realprogymnasialer Nebenzweig(UIII-UII) Staatl. Oberschule für Jungen Wiedereröffnung als Staatl. Realgym- nasium

Humanistischer Zweig(Altsprachl. Gymn. i. E.) Dillkreis Schulträger des Realgymnasiums Gymnasium und Altsprachliches Gymnasium

zum Kgl.

SCHULGBBA UDE

Schulraum in der Lehrerwohnung am Ober- tor

Speicher der ev. Pfarrkirche(Zugang von Westen)

Aus einer Denkschrift:daß die Schulstuben zu klein, dahero man das Examen auf dem Rathhauß zu halten genöthigt sei

1768

1774

1817

1844

1856 1877/79

1898

1911/13

1929/31

1958, 17. 11.

1957, 21. 11.

Rekt. J. B. Bude:die Schule ein Ort, wel- cher einem Gefängnis ähnlicher ist als einer Schule

Haus des Kanzleidirektors Spanknabe am Kirchberg ausgebaut und von Fürst Wil- helm V. der Stadt für das Pädagogium ge- schenkt(mit Rektorwohnung)

Umzug in das(1722/24 erbaute) Waisen- haus Ede Markt- und Maibachstraße

Der Schulreferent der Seebode befürwortet den Tausch gogiums mit Amtsgericht)

Landesregierung Dr. des Päda- dem Archivgebäude(heutiges

Umbau des Dachgeschosses des Pädagogiums

Bau einer Turnhalle mit Aula im Obergeschoß (Backsteingotik)

Erweiterungsbau längs der Marktstraße. Ein bzw. zwei Räume in diesemAltbau wurden als Klassenzimmer bis 1957 benutzt

Errichtung eines dreigeschossigen Klassen- hauses mit zunächst 11 Klassenzimmern, südlich an den Turnhallenbau angrenzend (Achse etwa parallel der Maibachstraße und der Dill); 19. 5. 1913 Einweihung. Direktor Endemann:Ein Schulgebäude, das nach sei- ner gesamten Ausführung als mustergültig bezeichnet werden muß

Zeitung für das Dilltal:Es genügt allen An- forderungen an ein modernes Schulgebäude und ist mit allem Komfort der Gegenwart ausgestattet

Umbau des Aulaflügels (Sammlungsräume)

mit Aufstockung Aus dem Jahresbericht:Der neue Flügel, ein Zweckbau, wird den Bedürfnissen des moder- nen Unterrichts auf lange Jahre genügen können

Grundsteinlegung des Neubaus in der Au (Jahnstraße)

Einweihung des Neubaus: 1. Bauab- schnitt mit drei Gebäudeteilen: Klassentrakt, Verwaltungstrakt und Sammlungstrakt

(Meist nach Forschungen Emil Beckers; vgl. zuletzt Becker in: Deut-

sches Städtebuch,

IV. Bd., 2. Aufl. 1957, S. 93)