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Ein umgekehrtes Verhältniss zeigt Figur B, worin man sich die Kugel mit einem Körper von schwächerem Paramagnetismus gefüllt zu denken hat, was durch Erwärmung oder Ver- dünnung geschehen könnte.
Figur B.
Man sieht, dass durch Veränderungen des paramagnetischen Zustandes unserer Atmo- sphäre, durch Temperaturveränderungen also, die sie durchziehenden Kraftlinien an Zahl und Richtung geändert werden; es würde dies eine Variation der Intensität, sowie der Deklination und der Inklination zur Folge haben.
Eine Magnetnadel, in atmosphärischer Luft schwingend, stellt einen stark magnetischen Körper dar, die Kraftlinien werden deshalb, dicht gedrängt, parallel mit der magnetischen Axe dieselbe durchziehen. Wenn der umgebende Sauerstoff abgekühlt wird, so werden die durch ihn gehenden Kraftlinien dichter gedrängt sein müssen, als vorher, und um dies zu ermög- lichen, müssen diejenigen der Magnetnadel theilweise heraustreten, was Abnahme der Inten- sität zur Folge haben würde; umgekehrt würde eine Erwärmung der Luft die Intensität der Nadel vermehren. Da auch die Richtung der Kraftlinien Aenderungen erfährt, so wird auch die Richtung der Nadel sich ändern, da ja ihre magnetische Axe stets der Richtung der Kraftlinien parallel sein muss.
Die Darstellung der Variationen der erdmagnetischen Elemente durch trigonometrische Reihen.
I. Reihen für einen Monat.
Bei der Berechnung der periodischen Glieder kam es zunächst darauf an, die Variation der Deklination d,, der horizontalen Süd* Nordkomponente X,, der horizotalen Ost 0 West- komponente I. und der Vertikal-Intensität Z. für die Mitte jedes der Monate
1882 September(m= 1) bis 1883 August(m= 12)


