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16. Bergleich der katholiſchen und evangeliſchen Miſſion. „Ausgehend von den Außerungen des Reichskommiſſars We mann fber bangliſhe und kathliche Miſſunars habe i betrchei. 1. das Miſfionsbewußtſein und die Miſſionspflicht; 2. das Miſſionsprinzip und die Miſſionsmethode; 3. die Miſſionserfolge in der Miſſionsarbeit beider Kirchen „Aus allem entnehme ich, daß jene Behauptungen Wißmanns nicht den Tlatſachen entſprechen.“ Siegfried Rothenburger.
t. Für die Organiſation der Anftalt nach innen iſt die auf der Rüchſeite des Umſchlagtitels dieſer Dentſchrift abgedructe, an die Herren Delane des Konſſſtorialbezirkes gerichtete Zirkular⸗ verfügung des Königl. Konſiſtoriums vom 9. Oktober 1890(C. Nr. 3452) von grundlegender Bedeutung. Denn indem durch die⸗ ſelbe die Theologieſtudierenden angewieſen werden, auf der Unie verſität ſich an den ſeminariſtiſcen libungen in der theoretüſchen Theologie und der Philoſophie zu beteiligen und in ſelbſtändiger Be⸗ arbeitung theologiſcher und philoſophiſcher Fragen ſich zu verſuchen, wird unſer Seminar entlaſtet und kann ſich mehr, als das früher möglich war, der Pſlege der praktichen Thealogie widmen. Das günſtige Zuſammentreſſen, daß, noch bevor jene Verfügung Erfolg gehabt haben konnte, faſt alle zur Zeit dem Seminar angehörigen Kandidaten, zum Teil in ſehr umfaſſendem Maße, während ihrer Univerſitätszeit an Seminarübungen teilgenommen haben, ermöglichte ſchon in dieſem Sommerſemeſter die oben(Nr. III) erwähute èus⸗ geſtaltung des Lehrplanes. Auf die Weiterpſlege der theoretiſchen Theologie wird freilih auch für die Zukunft unſer Seminar nicht verzichten können. Namentlich erſcheinen Disutationen über Fragen aus der ſyſtematiſchen Theologie, wie ſie in Sommerſemeſter unter reger Betelligung gehalten worden ſind, auch fernerhin notwendig. Aber auch ein geordnetes Bibelſtubium iſt ein dringendes Bedürfnis; leider reichen die zwei Lehrträfte der Auſtalt nicht aus, neben den vielfältigen anderen Aufgaben des Seminars auch dieſes Bedürfnis genügend zu befriedigen
VII Das Gemeinſchaftsleben der Seminarangehöri in das alte geblieben


