Aufsatz 
Theologischer Kommentar zu den Thessalonicherbriefen / Friedrich Zimmer
Entstehung
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daran anknüpfend hob ich die Punkte hervor, in denen eine Verwandt⸗ ſchaft zu erkennen zu ſein ſchien⸗ Avolf Schmitthenner

. Zur ſynoptiſchen Frage

Sch hatte d Diſſerengen in der Löfung des ſynoptiſchen Problems von Weiß und Holzmann zu unterſuchen. Mit Weiß ververfe ich die Auſſtelung eines Urmartus, mit Holzmann die Weißſche Erhlärung der Erſcheinung, daß der illere Martus in einer ganzen Zahl von Stellen als der ſekundäre erſcheint. Ich nehme an, daß Matthäus, deſſen Priorität vor Lukas vorausgeſebt, den Markustert verändert und daß Lukas neben Markus auch den tanoniſchen Matthäus benutt hat.

Bezüglich des Verhältniſſes des Markus zu der Logienſam tung nehme ich(gegen Weiß) an, daß Martus kein Erzählungs⸗ material aus ihr entnommen hat, halte es aber für wahrſcheinlich, daß er ſich in der Überlieferung von Reden und Sprüchen des Herrn auf die Logienſammmlung ſtützt. Heinric Sqhüb.

12. Das Verwandtſchaftsverhältnis des Epheſer⸗ und oloſſerbriefes. In einer Einkeitung habe ich die Geſchichte der beiden Brieſe gegeben: die äußere Bezeugung und die Stellung der Kritik. Der erſte Teil unterſucht das ſprachliche Verhältnis der beiden Briefe zu den Paulinen und untereinander. Der zweite Teil giebt das ſchriftſtelleriſche Verhältnis, welches zunächſt in der Anlage der Brieſe ind dann in der Ausführung derſelben unterſucht iſt. Im dritten Teil wird das dogmatiſche Verhältnis betrachtet, hauptſächlich die Chriſtologie und die Lehre von der Kirche. Reſultat der Arbeit iſt mir, daß die Annahme gleichzitiger Abſaſſung durch Paulus immer noch die beſte Löſung des Problems iſt. Im Schluß wird dies Reſultat durch die geſchichtliche und pſychologiſche Lage des Apoſtels zu ſtätzen verſucht. Auguſt Kortheuer.

13. Grundlinien einer Apologetik(Theorie der Verteidigung des Chriſtentums) aus dem Römerbrief entwickelt. Nach Anleitung des Römerbriefs habe ich entwickelt: Die Vorausſetzungen des chriſtichen Glaubens (bas Weſen Gottes ſeine Offenbarungsmöglickeit;