Aufsatz 
Quaestiones Aristophaneae
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Instrument 300 M., für die Bibliothek 300 M. u. zu R i an einzelne Lehrer 500 M. bewilligt. 12. Juli. K. Provinzialschulcollegium zu Magdeburg: Prol iss für Dr. Har- tung. 30. August. Magistrat: Lehrer und Schüler haben sich am Sedanfeste am Gottes- dienst u. Umaug zu betheiligen. 20. September. Magistrat: Die Schüler, welche durch Be- schluss der städt. Behörden von Zahlung des Schulgeldes befreit sind, haben den Beitrag zur Schülerbibliothek zu zahlen. 27. Sept. Magistrat: Die Beschaffung von 6 Ofenschirmen wird abgelehnt. 20. Oct. Magistrat: Alle Druck- u. Buchbinderarbeit soll an den Mindest- fordernden vergeben werden. 1. Nov. K. Provinzialschulc. zu Magdeburg: Prob i des Dr. Rehdantz übersendet. 27. December: K. Kreisschulinspector: Vocation für H. Benecke. 30. Dec. Magistrat: Die Schulgesetze sind nach einer Verfügung des H. Ministers in 3 Punkten abzuündern. 8. Januar 1877. K. Provinzialschulc. zu Magdeburg: Der H. Minister hat ausnahmsweise H. Oelze seine hiesige Thätigkeit als Probejahr angerechnet. 3. Febr. 1877: K. Provinzialschule. Durch Erlass vom 27. v. M. Nr. 150 U III hat der Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medicinalangelegenheiten auf unsern Antrag die dortigehöhere Lehranstalt als,vollberechtigtes Progymnasium anerkannt und unserem Ressort überwiesen.

IV. Chronik.

Das Schuljahr 1875 76 wurde in der Weise geschlossen, dass nachdem wir am 22. März den Geburtstag Sr. Maj. des Kaisers u. Königs, wie im vorig. Programm S. 27 angekündigt war, gefeiert hatten, am 4. April das Schlussexamen abgehalten wurde. Die Festrede am 22. März hielt H. Dr. Schinck. Redner suchte zu zeigen, wie ein preussischer Königsgeburtstag mehr als bei jedem anderen Volke ein Volksfest im wahrsten Sinne des Wortes sei, wie der persönliche Zug, der das preussische Volk mit seinem Fürstenhause verknüpft, getragen und gehoben wird durch die grossen Ereignisse, deren Träger seine Regenten sind. Weiter wurde- darauf hingewiesen, wie gerade bei unserm Kaiser u. König die persönliche Liebe mehr als bei irgend einem preussischen Herrscher sich aufs Engste berührt mit den grossen Ereignissen, in- mitten denen er steht, mit dem, was ihm sein Volk und das gesammte deutsche Vaterland verdankt.

Zu gleicher Zeit verliessen uns der ord. Lehrer Dr. Harrass und der Vicar Fr. Frese, ersterer um an die k. Gewerbeschule zu Coblenz überzugehen, letzterer, um sich auf das Staats- examen vorzubereiten.

Die Hoffuung, mit Begimn des neuen Schuljahres das neue Gebäude beziehen zu können, ging kurz vor Beendigung der Ferien in Erfüllung, indem die K. Regierung zum Einzug ihre Genehmigung ertheilte. Da zwischen der Ertheilung der Genehmigung und dem Einzuge nur wenige Tage lagen, musste die Einweihungsfeierlichkeit eine schr einfache sein. Galt es doch hier auch nicht einer bewährten Anstalt ein neues Haus zu überweisen, sondern nur die junge Anstalt in ein eignes Heim einzuführen.

Am 20. April Vormittags 9 Uhr versammelten sich Lehrer und Schüler am Tage vor- her waren 32 neu aufgenommen worden am bisherigen Schulgebäude und zogen in geordne- ten Reihen nach dem Markte. Nachdem hier die städtischen Behörden u. viele Gönner u. Freunde