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Turnunterricht.
Der Turnunterricht wurde im Sommersemester 10 Wochen hindurch nach folgendem Plane ertheilt:
üler⸗ Riege rag Stunde Abtheil. Klasse chüler Tn zahl Zahl Stärke
1. I II. 28. 2. 114,
5 ſiß
2. 0. III. 29. 2. 1b.
2 114. 5 8
5 4
5 3 U. II. 26 2.
— 2.
6 6 VI. 35 3 Tte
1II.
114.
4 Iv 42. 3 14.
ſ14.
51:6. 4 113.
5. V. 37. 3. 13.
1I.
6— 7. Uebungen mit den Vorturnern. Donnerstag wie Montag.— Freitag wie Dienstag.
Je eine Riege leitete ein Vorturner unter der Aufsicht des Turnlehrers nach dem von diesem für jede Stunde entworfenen Uebungszettel. Jedesmal hat der Lehrer 15 bis 20 Mi- nuten der Reihe nach eine Riege, ofters ganze Abtheilungen selbst unterrichtet. An dem Unter- richte nahmen 212 Schüler, darunter 15 Vorturner Theil; die übrigen waren auf Grund eines ärztlichen Attestes davon dispensirt. Vom Januar 1871 ab wurde unter Leitung des Turnlehrers in 6 wöchentlichen Stunden in einem eigens dazu hergerichteten Klassenzimmer geturnt. An dem Unterrichte nahmen die geübteren Schüler sümmtlicher Klassen, im Ganzen 131 Schüler, Theil. Durch den Bau einer Turnhalle, über deren Einrichtung, Ausstattung und Benutzung das nd Pro- gramm Ausführlicheres bringen wird, ist für die Folge ein ununterbrochener Betrieb der gymna- stischen Uebungen ermöglicht. Hess.
Vorbereitungsklassce.
i9. e wichti
a) Eo. Religion. Aus dem Religionsbuch von Dr. K. Scl G des Alten und Neuen Testamentes. Die Textesworte der fünf Hauptstücke und einige leichte Kir- chenlieder und Gebete. 2 St. Hess. b) Kathol. Religion. Die Schüler wurden neben V. und VI. beschäftigt und lernten das heil. Kreuzzeichen, Vater unser, Ave Maria, das apostolische Glaudensbe- kenntniss, die zehn Gebote Gottes, die beiden Gebote der Liebe, die fünf Kirchengebote, die leib-
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