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Forderungen, welche man jetzt an eine Stadtgeſchichte zu machen berechtigt iſt, wenig entſprechen; Mader ge⸗ denkt der Stadt nur nebenbei und hat das Intereſſe der
Burg im Auge,— und der Hiſtoriograph des Landes,
Herr Geh. Rath und Praͤlat Schmidt konnte in ſeiner Geſchichte des Großherzogthums Heſſen nur Einen Pa⸗ ragraphen dieſer Stadt widmen.. Bis eine ſolche Stadtgeſchichte ehehe, welche ge⸗ wiß dem Geſchichtsfreunde. ein willkömmenes Geſchenk
ſeyn wird, moͤgen Monographien genuͤgen und als Vor⸗
laͤufer dienen. Eine ſolche haben wir bereits in Koͤnigs lateiniſch geſchriebener Diſſertation uͤber das Rural⸗Ca⸗ pitel*). Als eine ſolche uͤbergebe ich denn auch gegen⸗ waͤrtigen Verſuch einer Geſchichte der Auguſtiner⸗ Schule dem Publikum mit dem Wunſche, daß er ſeinem Zwecke entſprechen möge.
Erſte Abtheilung. In dem ſogenannten Mittelalter kennen wir faſt
keine andere Unterrihts⸗ Anſtalten, als die Kloſter⸗ ſ chulen.
„Gründl. Bericht“ enthaltei ſind. Die Originale ſelbſt wer⸗ den in einem auf dem Stadtthurme befindlichen feuerfeſten Ge⸗ mache, dem Stadt⸗Archive, aufbewahrt.
*) Diwsertatio episiollon de capitulo rurali, qua Domino H. E.
Keipfäo etc. Sratulatur G. G. Koenlg Prancf.(1758) fol.— 1*


