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verwiesen auf„W. Hone, Ancient Mysteries Jc. London 1823. P. 262: The Giants of Gildhall“. Guildhall wird sonst immer ricfftig, hier falsch Gildhall geschrieben.
San-Marte(Gottfried von Monmouth's Historia Regum Britanniae&c. Halle 1854, p. 206-7) hat diese Stelle aus Le Roux de Lincy fast wortgetreu, mit Einschlufs des Druckfehlers Gildhall, übernommen, diesmal ohne seine Quelle ausdrücklich anzugeben. Die Ungenauigkeiten in den Citaten bestätigen, dafs San-Marte das Buch von Hone nicht gekannt hat.
Dieser Bericht zeigt wesentliche Abweichungen von dem, was Hone erzählt; Hone giebt u. a. ausdrücklich an, dafs die alten Riesen nicht durch das grofse Feuer zerstört wurden; die Guildhall wurde, bis auf eine Beschädigung des Daches, vom Feuer verschont. Hone hat festgestellt, daſs die jetzigen Riesen von Holz sind. Auch sonst sind Abweichungen bemerkbar. Fairholt in seiner Besprechung bestätigt im allgemeinen Hone's Angaben, die als die beglaubigteren erscheinen und nur in einzelnen Punkten von ihm herichtigt werden(s. besonders Fairholt, Lord Mayors' Pageants. I. p. 76—7).
Die Arbeiten Fairholt's in der seltenen Sammlung der Percy Societ;(W. Fairholt, Lord Mayors' Pageants. I. History of Lord Mayors' Pageants. London 1843.— II. Reprints of Lord Mayors' Pageants. London 1844.— W. Fairholt, The Civic Garland. A Collection of Songs from London Pageants. London, 1845) geben ein reichliches und gutbeglaubigtes Material für die Aufzüge der City, besonders am Lord Mayor's Tage; in der Einleitung zur Civic Garland sind auch ähnliche Erscheinungen der Provinz geschildert.
Die Riesen der Guildhall sind, im Anschluſs an die Arbeit von Hone, gleichfalls an ver- schiedenen Stellen besprochen, und der Verfasser sucht eine Verbindung, der Aufzüge wie der Riesen, mit verwandten volkstümlichen Erscheinungen, Englands wie des benachbarten Festlandes, herzustellen. Aulfser der Benutzung der zerstreuten Nachrichten in den älteren Chroniken ist namentlich zu erwähnen eine möglichst vollständige Zusammenstellung und zum Teil erster Wiederabdruck der gleichzeitigen Flugblätter, in denen die(ivic Pageants beschrieben wurden. Diese sind, trotz der zahlreichen Exemplare, in denen sie ursprünglich wohl gedruckt wurden, allmählich aufserordentlich selten geworden.
Eifrige Nachforschungen führten Fairholt zu einem ähnlichen Resultat, wie Hone;„brief and meagre“ ist die Bezeichnung, sagt er, die man auf die Belehrung anwenden kann, welche man über die älteren Bezichungen in den bezüglichen Werken der City findet. Nach langem Suchen im City Archiv und in Bibliotheken, besonders auch in Privatbibliotheken, ist es dem Verfasser gelungen, die Sammlung der bekannten Civic Pageants wesentlich zu vervollständigen.
In der History of Lord Mayors' Pageants I. p. 139— 159 ist aulserdem ein ausführlicher Bericht über die noch jetzt bedeutenden Rechte und Pflichten des Lord Mayor, den Wahlmodus u. dgl. gegeben, ein Gegenstand, der ebenfalls in Wirklichkeit wenig bekannt ist, trotz des Umfanges der gedruckten Bücher über London, und der hier nach Belehrung von zuverlässigster Seite klar- gestellt wird.
Beim Durchlesen dieser Pageants wird man finden, daſs in früheren Zeiten diese Aufzüge mit den darin enthaltenen Anspielungen in nicht geringem Mafse mit der Geschichte des Landes
und seiner politischen Bewegung verknüpft waren. Im 15. und 16. Jahrhundert, auch noch im
17. Jahrhundert, waren die City und ihre Gilden höchst bedeutende und einflulsreiche Körperschaften. Als bildliche Darstellung der öffentlichen Meinung in der Hauptstadt sind die Pageants daher grölserer 2


