Aufsatz 
Ueber zwey Stellen im Aeschylus und Horaz / Von D. Friedrich Christian Matthiae, ...
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Ut, mala quem scabies aut morbus regius urget,

Aut fanaticus error et iracunda Diana,

Vesanum tetigisse timent fugiuntque poëtam,

Qui sapiunt; agitant pueri incautique sequuntur. Die Wortfolge ist: Qui sapiunt, timent tetigisse et fugiunt poëtam vesanum, ut eum, quem scabies, aut morbus regius, aut fanaticus error et iracunda Diana urget; pueri(d. i. qui non sapiunt) agitant et sequuntur eum incauti. Wieland übersetzt, oder paraphrasirt diese Stelle so:

Denn kluge Leute gehen einem abgeschmackten

Poëten überall behutsam aus dem Wege,

und scheuen sich so sehr ihn anzurühren,

als einen, den ein böser Aussatz oder

der Zorn Dianens plagt; nur Kinder, der Gefahr

unkundig, laufen schreyend hinterdrein. Regelsberger:

Wie man Leute, behaftet mit Aussatz oder mit Gelbsucht,

oder verrückt vom fanatischen Geist, und Zorne der Luna,

meidet: so scheut sich, wer klug ist, den thöricht sich

liebenden Dichter

Anzutasten, und flieht, u. s. w.

Voſs:

Wie, wen garstige Kräz ausschäandete, oder die Gelb- sucht,

oder fanatische Wut, und die Wechselseuche der Luna,

flieht den tollen Poëten, und scheut die Berührung,

klug ist, u. s. w. Von ausländischen Uebersetzungen will ich, um nicht zu werden, nur die von Darü anführen:

Wer

weitlãuftig zu