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er zu zeigen sucht, daſs das Viperngift durch Zersetzung und Auflösung der Blutmasse und dadurch bewirkte Zerstörung der Reizbarkeit des Muskelsystems tödte, wozu der Ausdruck*mσæwν sehr wohl paſst*): von der Muräne aber finde ich nichts, als daſs ihr Biſs furchtbar heftig (daher ferox muraena bey Pseudo-Ovid. Hal. 27. 45.) sey, während dieser Biſs gleichwohl so- wenig als eigentlich giftig erscheint, daſs vielmehr von Aelian**) erzählt wird, ein gewisser Kissos, der Schlangeneyer verschluckt hatte und dadurch dem Tode nahe war, sey durch den von Serapis verordneten Biſs einer Muräne, die das Gift in sich gesogen habe, geheilt worden. Nikander**) redet blos von dem heftigen Biſse der Muräne, beschreibt aber gleich darauf die tödliche Wirkung des Stichs eines andern Fisches, des Stechrochen(r9νeν, Raja Pasti- n aca), wodurch der getroffene Baum verdorre, das Fleisch des Menschen in Fäulniſs übergehe, und woran auch Ulysses umgekommen seyn solle. Von der Paarung der Murâne mit dem Echis erzählen Nikander**) und Aelian****†*ν) allerley, was dem Volksglauben gemäſs gewesen seyn mag; erstere hält Aelian in Ansehung des Gifts mit dem letztern so wenig
*) Von dürety hat auch der oder die fu(auch Zahzis oder gupvꝛs bey Aristot. H. A VIII. 25.) den Namen, Ta⁵ το α—φρεινν τονςιᷣ ππλmνυνέυντα, Schol. Nicandr. Ther. 817.
*) Nat. An. N. 54.
**) Ther. 823. luᷣoatrns kerar oy“ Ene- Horεεον ⸗⁵ιναα IHHoazts ε‿ada æarer gi- vife énäxrocy, Eis dha ꝓuenstrras, 6xνerhiou tEaradda, wobey der Schioliast zu vergleichen ist.
****) Ther. 826. und das. der Scholiast nach Archelaus und Andreas; vgl. Athen. VII. P. 312. Cas..
**) Nat. A. I. 50. IX. 66.„Méhlv 6 ic 6ueerv aurs(ri iuοᷣαeν), 1va doky rTos al rꝓτιν ννυνμερ r 15„ Aweist ldl 6* 4 ⁄1εℳα u. s. w. die letztere Stelle ist gleichlautend mit Oppian. Halieut. I. 56 4j. wo Ritterhausen nachzusehen ist, ¹o wie Ballu zu Cyneg. I. 381. nim


