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Danz hat die Muräne ganz übergangen, indem er die Natter nicht beilsen, sondern stechen läſst:
„Was dünkt dich? Glich sie nicht der Natter voller Gift,
Die mit Berührung schon auch ohne Stich verletzt?-
Eben so Conz:*) „Was dünkt euch? eine giftge Natter mufs sie seyn,
Die tödten könnte durch Berührung sonder Biſs.= Wahrscheinlich fanden also du Theil, Danz und Conz an der Mu- räne Anstoſs, wiewohl sie sich, wie es billig gewesen wäre, nicht darüber erklärt haben. Sie ist aber nun einmahl da, und da sie sich nicht wohl in eine Hyder**) verwandeln laſst, womit ohnedies wenig gewonnen wäre, so müssen wir uns mit ihr auf irgend eine Weise abzufinden trachten.
Aus dem Suidas und Zonaras brauchen wir nicht erst zu ler- nen, daſs eνα der Name eines Fisches sey. Dieser Fisch(muraena Helena L., bey Lacé pède Murénophis Hélène) ist aus der Geschichte des römischen Luxus bekannt genug; nirgends aber habe ich irgend etwas gefunden, wodurch die Murane und die giftige Viper(ε᷑ι? ⁸ιeνα) mit Grunde in dieselbe Kategorie gebracht werden könnten. Von letzterer hat Felix Fontana***) bekanntlich ein groſses Werk geschrieben, worin
*) Neues Attisches Museum, herausgeg. von Wieland, Hottinger nnd Jacobs, III. Bd. 3. Heft. S. 79. **) Der ödos oder die öôga, wovon Sohneider Histor. Amphibiorum nat. et litter. Fasc. I. Jen. 1799. P. 235. ff. neun Arten aufethlt, ist keine Murdne.
*) Traité sur le vénin de la vipère etc. par Mr. Felix Fontana„ Tome I. Florence 1781. 4. p. 82. 318. Vgl. Blumenbachs medicin. Bibliothek, I. Band. S. 38. ff. Curt. Sprengel Institutt. Art. med. Tom. III. Amst. 1813. p. 275. Von Orfila's allgemeiner Toxikologie ist mir der zweyte Theil noch nicht zu Gesichte gekom- men..


