Aufsatz 
Ueber zwey Stellen im Aeschylus und Horaz / Von D. Friedrich Christian Matthiae, ...
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brachter That wieder auf die Bühne: im geöffneten Inneren des Pa- lastes erblickt man die Leichen der Klytämnestra und des Aegisth neben einander: was der Muttermörder nun, von Zeit zu Zeit durch den Chor unterbrochen, bis gegen das Ende des Stiicks meist zu sich selbst spricht, ist dem Dichter meisterhaft gelungen, und muſs auf die Zu- schauer von der gröſsten Wirkung gewesen seyn. In dieser Rede Orests heiſst es nun(V. 986 988.) nach der Schützischen Lesart:

Ti σeω ¾doxer;&⁵ρασναα 1 εκνειον ε†ev,

O*⁴αποιν ειμ de ν od dednp ε᷑νον

rAμννσα ◻⁶εμταμαραι ⁹εαον poovnαos.

Die Varianten kann ich, da sie für den Sinn unerheblich sind, übergehen: ich führe blos an, daſs Schütz seine Conjectur πmσα, statt mijwet, in den Text aufgenommen hat, und die solchergestalt ver- änderte Lesart der Herrmannschen Muthmaſsung: Od σι dozer?, uνςρννα 7 8lz= s. E. Diget u. s. w. vorzieht. So lautete dann seine paraphra- sirende Uebersetzung, wenn man die gewöhnliche des 966. V. beybehält, also:Quid tibi videtur? myraena seu vipera fuit, Possit sane etiam absque morsu aliquem vel solo tactu putrefacere Propter immane illud ausum et impium quamvis callidum commentum.-

Der französische Uebersetzer, de la Porte du Theil*), schiebt der Muräne eine Hy der unter:Comment croyez-vous qu'il faille l'appeler? une hydre, ou une vipère, capable d'empoisonner par son tact seul, sans morsure? warum, läſst sich nicht bestimmt sagen, weil die Anmerkungen, auf welche er verweiset, nicht erschienen sind.

*) Théatre d'Eschyle, traduit en français avec des notes Philologiques et deux discoura critiques par F. J. G. de la Porte du Theil, Tom. I. II. Paris III. 8. Die neueo von Rochefort und du Theil besorgte Ausgabe des Théatre des Grocs Par Brumoy, Paris 1785 1789. XIII. Bände. 8. habe ich nicht nachsehen können.