Aufsatz 
Ueber den Begriff des Horizontes, insbesondere des geographischen oder natürlichen, und dessen geschichtliche Entwickelung / Dr. Ritter
Entstehung
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von der xεειεέοεεια τον 9εςονννοο die Rede, woraus hervorgeht, dass der Horizont selbst besteht 1) aus der Fläche und 2) dem Umringe des Kreises.

Euklides.(300 v. Chr.).

Der berühmte Mathematiker behandelt mit bekannter Schärfe und Gründlichkeit auch diesen Begriff in seinen Phaenomenis. S. EuuXeidou 73 2οσέενα. Euclidis quae supersunt omnia. Ex recens. Davidis Gregorii. Oxoniae 1703. fol. pag. 557 597. Er sagt pag. 561: Oid dh rabra rävra 5 6-.,ο%s Borat 7οοεσι⁶ αμα ασςε αQα ⁶,μαφ☛αχάς* ς‿ova 05d d ev sS r6os örsg Nijs Oavsoo, 6 ds s!s 5 r 0 Y*ν ¶aν*.

O9ic de aXsig ro e Jucov Erir sdon enrtrrou eis T9u aoαμον AOobiOv 70 dree s 3d.εενον εοςρσιοινι ιι ς τ. Eav J aioa 5r6⁹ον ‿Qμνα, f Oονν H ναμ2οωο i. 1

Ouum itaque haec omnia sic se habeant: mundus omnino sphaericus erit et circa suum axem aequabiliter volvitur; cujus quidem polus alter supra terram apparet, alter sub terra occultatur.

Nominetur praeterea circulus horizon illudl planum, quod e visu nostro in ipsum mundum incidit et separat hemisphaerium nobis conspicuum supra lerram ab occulto. Tale autem planum circulus est. Nam si sphaera plano aliquo secta fuerit, sectio circulus est.

Es ist also wesentlich die Erde, welche den halben Himmel verdeckt. Die Begriffser- klärung aber, welche im zweiten Satze gegeben wird, ist so scharf und bündig, wie man es in der Wissenschaft nur verlangen kann. Es wird deutlich erklärt, dass der Horizont eine Ebene sei, welche bis an das Himmelsgewölbe reiche; auch unter iwxlos habe man sich eine vollständige Figur, keine blosse Linie zu denken, was wegen späterer Autoren nicht zu über- sehen ist. Viele andere Stellen drücken ganz dasselbe aus.

Ferner heisst es l. c. pag. 562: KRal d dεεσσιν ν μεκννσα ιω εσπνm uuX T0 78 Jd% 7 ˙ον O XOv Kal 70v 1εννον, sετονν υαςσ, ds! diwa Tésvet. Atqui horizon quoque est unus e maximis circulis; nam et zodiacum et aequinoctialem, maximos circulos existentes, semper bifariam secat.

Euklid erklärt hier wie Autolykus den Horizont für einen grössten Kreis der Himmels- kugel; aber den Unterschied zwischen dem astronomischen und dem geographischen Horizont entwickelt er eben so wenig, wie sein Vorgänger.

Pratosthenes(272 192 v. Chr.).

Er nimmt, soviel wir aus seinen noch vorhandenen Schriften beurtheilen können, diesen Begriff, wie er ihn bei seinen Vorgängern und Zeitgenossen findet, ohne etwas daran zu ändern. S. Eratosthenis ad Arati Phaenomena, in Dion. Petavi Uranolog. pag. 262. A, 264. A, 265. A. B. C. D. E. 266. cap. 9.