— 80m y õ— dv Giv Ev ri oXXG, Kal Ir! 7019s Kal Ir! 7018 A01048. Vergl. hierzu Brandis a. a. O. S. 233. ferner Alex. schl. ed. Brandis ad. I. p. 562. 2 und 8.
Hiermit werden wir zur Erklärung der oben angeführten platonischen Stellen voll- kommen ausreichen, und allen Widersprüchen auszuweichen im Stande sein. Wir finden dort nirgends behauptet, dass die erscheinenden Dinge, zeillich, nach den Ideen benannt seien. Sodann aber handeln jene Stellen ausdrücklich von den abstrakten Allgemeinbegriflen und deren Anwendung auf die erscheinenden Dinge. Es wird festgestellt, dass sie nur in der Vielheit an jenen Theil haben; sie gestalten sich in ihnen zu Eigenschaften und finden daher einen besonderen Ausdruck im Adjektivum, der irαυννeia. Vermöge der Theilnahme, heisst es, an der Idee der Grösse, Aehnlichkeit, Schönheit, Gerechligkeit werde elwas gross, aähnlich, schön und gerecht, und diesem seinem Sein adäquatmüsse es benannt werden. So sehr nun auch das Substantiv Grösse nur Ausdruck der Idee ist, braucht es doch nicht nach dieser benannt zu sein, da ja die Idee der Grösse selbst jedem einzelnen Dinge, das ich gross nenne, inhärirt. Aus diesem kann sie herausgesetzt werden, als das oft wiederkehrende Allge- meine. In dem Einen Worte verschleiert sich einstweilen das, was die Dialektik später zu begründen hat. Ganz dasselbe wiederholt sich in der henennung der konkreten Dinge, deren Begriff an sich zugleich als Ildee gesetzt wird. Die Vermittlung liegt auch hier in dem einheitlichen Zusammenfassen. Diese Ansicht stellt auch Alex. ad Arist. metaph. I. 7. ed. Brandis 28. 14. auf: 100„ dy!r 1 rahd 8 Hevν ⁴ν r)èös odgias éoτιν έ,Qννινινμμα aU 018 ele. 55 01co de a raga ra dkAXa dyra ra ragd ülan d ort ra AXa Tε**, EG” yν-Tνo νꝑ 71 al Koνονu τν τπα‿μαν τον ααάφml5 ᷣadra. Die Homonymität der Erscheinungsdinge mit den Idoen bezcichnet also zunächst nur die Gleicharligkeit nach Inhalt und Form in Wort und Begriff, und daraus folgt eine zweite Bedeutung, dass nämlich die Sprache befähigt sei, gleich sehr ein Ausdruck für jene als für diese zu sein. Für den abstrakten Begriff ist ein unmittelbarer Unterschied in der Form vorhanden; die konkreten dagegen bedürfen meist des Zusalzes òvν ενυαο oder aν' au etc., wenn sie die Idee bezeichnen sollen. Zur Bildung der Worte haben die Ideen aber gewiss nur eine mittelbare Mitwirkung, sofern in ihnen die Erscheinungen inhäriren und diese auf sie stels in ihrem Sein zurückwirken.
Dem Neuplatoniker Proclus lag der Zusammenhang der Sprache mit der Ideenlehre in dem Theile seiner Scholien zum Cratylus, die uns in der Ausgabe von Boissonade vor- liegen, noch ferne und ob er überhaupt darauf zu sprechen kam, wissen wir nicht. Bis zu dem Punbte, an welchem uns seine Scholien verlassen, hat er sich nur mit der Betrach- tung der Principien Goxis und 96½s beschäftigt. Indess begegnen wir trotzdem pag. 5. cap. einer Bemerkung, die auf einen Zusammenhang der Worte mit den Ideen hinweist,


