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Was ferner die Minima und Maxima der Barometer- und Thermometerstände betrifft, welche von den Tabellen nicht überschritten zu werden brauchen, wenn sie für das mittlere Deutschland und überhaupt für Länder von ähnlicher mässiger Bodener- hebung tauglich seyn sollen, so dürften Wohl 316,00 bis 340,00 par. Linien, und— 100⁰,0 bis+ 30⁰,0 C die Grenzen des Barometerstandes und der Temperatur seyn, innerhalb deren sich unsre Beobachtungen in der Regel halten. 316 ,40 wurde von mir am 12ten Januar 1843, 338 ,81l am 9ten Jauuar 1846 beobachtet. Nicht sehr verschieden hiervon sind die zu Würzburg beobachteten Extreme*), nämlich 316 ,00 als Minimum und 342 ,50 als Maximum. Die Temperatur des Thermometers an der Barometer— skala hat nie die oben angedeuteten Grenzen erreicht, ungeachtet der heissen Sommer von 1842 und 1846 und des sehr strengen Winters von 184 ½. Mein Barometer ist nämlich in einem grossen, hchen und ungcheizten Zimmer aufgestellt, dessen Tempera— tur im Sommer durch scine Lage nach Nordosten, im Winter durch die daneben befind- liche Wohustube vor Extremen und Schwankungen geschützt ist, so dass namentlich im Winter der Stand des Thermometers an einem Tage oft nicht um 10C variirt.
Dies musste vorausgeschickt werden, damit wir uun ungehindert Rechenschaft geben könnten von der Methode, die bei Aufertigung der Tabellen befolgt wurde, und die das Langwierige und Mühsame, was die Arbeit beim ersten Anblicke zu haben scheint, grösstentheils beseitigte.
Wählen wir hierzu den Barometerstand von 319,13 par. L., weil wir an ihm fast vor allen andern die Rechnung am leichtesten werden überblicken können.
Nach der Formel(S. 2) B= b— bet ist die Korrection=— bet, also =— num.(log b+ log c+ log t). Ist nun t= 0,00: so ist auch— bet= 0 Ist aber t= 0,1C: so ist
log 319,13= 2.5039676 log 0, 1= 0 000000— 1 log 0,00018018= 0.2557066— 4
Num. log 0.7596742— 3= 0.00575008.
*) Aasiner n. a. O. p. 297.


