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5) Ist B= 336“, so ist auch der Unterschied zwischen bet und Bet kleiner, also das näherungsweise geſundene B dem wahren B um so näher.
Ilat man nun nur selten oder nur einige wenige Barometerbeobachtungen zu redu- ciren: so kann man bet durch Multiplication oder mit Hülfe der Logarithmen bilden. IIat man aber eine Reihe von Beobachtungen oder gar ein ganzes Beobachtungsjournal zu bearbeiten: so würde diese Methode von einer unerträglichen Langweiligkeit seyn, die wieder zu vielen Rechnungsfehlern veranlassen würde. Man hat daher Hülfstafeln zur Reduction der Barometerstände angefertigt, unter denen die bekanntesten sind:
Schloegt, Tabulae pro reductione statuum barometri ad normalem quendam caloris gradum. Monach.& Ingolst. 1787. 4⁰ Diesen Tabellen liegt jedoch ein zu kleiner Ausdehnungskoefficient zum Grunde. Nach dem von Dulong und Petit gefuandenen sind bearbeitet:
Gathe's Tabellen für barometrische Höhenmessungen. Giessen 1817.
IFinckler Tafeln, um Barometerstände— auf jede beliebige Normaltemperatur zu reduciren. Halle 1820.
Weisse Tafeln zur Reduction der bei verschiedenen Wärmegraden beobachteten Barometerstäude auf jede beliebige NNormaltemperatur. Wien 1827.
Die Tabelle von Kämfs in R. Brandes Repertorium für die Chemie III, 1. 1829. p. 337. ff. Daraus in Kastners Handbuch der Meteorologie II, 2. 1830. p. 292— 295. Schumachen's Jahrbuch für 1839. p. 92—133.
Alle diese Hülfstafeln liefern nur die Korrection, oder die Grösse— bet für die verschiedenen gewöhulich vorkommenden Barometer- und Thermometerstände. Sic haben daher einen doppelten Eingang, indem z. B. dic oberste Horizontalspalte die Reihe der Barometerstände von Zoll zu Zoll oder von Linie zu Linie, die erste Verti- kalspalte jeder Scite aber die Reihe der Thermometerstände von Grad zu Grad oder von Zehntel zu Zehntel Grad eunthält, unter deren Einfluss die Quecksilbersäule des Barometers ist beobachtet worden. Da, wo die Vertikalspalte des beobachteten Ba- rometerstandes und die Horizontalspalte des zugleich beobachteten Thermometerstandes sich durchkreuzen, findet sich die Korrection, welche dann erst von dem beobach- teten b abzuziehen, resp. zu ihm hinzuzufügen ist, um B oder den auf die Normal- temperatur zurückgeführten Barometerstand zu erhalten.
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