Aufsatz 
Die gruppierende Unterrichtsmethode / von Gustav Schimmelpfeng
Entstehung
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Feminina auf o:(7. do, 2. 9o, 9. 10.)

or: es:(1. 2dis, 1.&tis.) us:(5. utis, 2. adis, 1. Nris.) Neutra auf or: 3; auf er: 3; auf es: 1; os: 2; auf as: 1. zusammen: 10. (Aehnliche Gruppierungen sind auch bei den Conjugationen zu bilden.)

Haben die Schüler diese Uebersicht aufgeschrieben, so sind sie schr leicht im Stande, aus ihr auch die dazu gehörigen Substantiva abzulesen und bald das Ganze im Kopfe zu haben; nur ist es freilich dabei nöthig, dass auch der Lehrer fragt, olmne selbst ins Buch zu sehen. Wer es nicht glauben will, welch einen Unterschied es macht. ob er mit oder ohne Hülfe des Buchs fragt(und zwar nicht blos hierbei, sondern wo möglich in allen Dingen), der probiere es einmal und scheue nicht die allerdings grosse Mühe, sich so vorzubereiten; bald wird er gewahr werden, wie viel lebendiger es in seiner Classe hergeht, wenn er nicht nöthig hat, seine Aufmerksamkeit zwischen den Schülern und dem Lehrbuche zu theilen. Dadurch wird denn, worauf wir zum Schlusse noch auf- merksam machen wollen, auch gewonnen, dass der Lehrer seine Schüler auf verständige Weise zu gruppieren vermag. Er muss genau wissen, worin dieser und jener Schüler noch schwach ist, und demgemäss für jeden einzelnen Gegenstand grade die darin Schwachen heranziehen. Da sind z. B. drei oder vier, denen die Pronomina- gar nicht, geläufig werden; so oft er nun nach solchen Dingen fragt, wendet er sich an diese; und dadurch wird auch das Interesse der andern Schüler gesteigert, die aufmerken, um zu sehen, ob endlich auch jene die Sache begriffen haben. Dies Verfahren empfiehlt sich namentlich auch bei Dingen, die immer Schwierigkeiten veranlassen, wie die Unter- scheidung solcher Formen, als: ich werde lieben, ich werde geliebt, ich werde geliebt haben, ich werde geliebt werden, ich werde geliebt worden sein, ich würde lieben u. S. W. Man frage immer diejenigen, welche darin schwanken; dann sind auch die Anderen aufmerksam.

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18.(2. masc.) 1.

2.

8. zusammen: 31.

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VI.

Homer ist der Schriftsteller, von dem Gottfried Hermann mit Recht sagt: Jacillimus delectari cupientibus, difficillimus inguirentibus. Abgesehen von seiner hohen Bedeutung lässt sich daher schon aus dieser Eigenthümlichkeit erklären, dass er für unsere Schüler der erste und der letzte Schriftsteller ist, den sie auf der Schule lesen, dass sie sowohl in Tertia wie in Prima den Homer zu bearbeiten haben; denn wenn es unsere Schüler auf dem Gymnasium auch nicht bis zu dem eigentlichen inquirere bringen können,

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