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Wörtern gebildet, zu denen sowohl die zusammengesetzten lateinischen, als auch die stammverwandten anderer Sprachen gehören: ductio, ductus, duæ; conducere, eclacere; condaire, sédduiıre; Product, Conductor, reducieren u. s. w.« Von diesen drei Hauptgruppen würde die erste und die dritte zum Theil nach Sexta passen, die zweite und die dritte in ihrer ganzen Ausdchnung erst nach Quarta oder Tertia. Nehmen wir nun ein Beispiel aus dem Gebiete der lateinischen Syntax, wie es für Quarta bestimmt zu werden pflegt. Die Schüler üben die s. g. Casuslehre ein, in welchen Fällen sie einen Accusativ, Dativ u. s. w. zu setzen haben. Ist dies geschehen in derjenigen Gruppierung, wie sie die zu Grunde gelegte Grammatik bietet, so müssen nothwendig andere folgen, die von andern Gesichtspunkten ausgehen; z. B. Nenne mir Adjectiva, die den Genitiv bei sich haben; den Dativ; den Ablativ; gibt es auch Adjectiva, bei denen ein Accusativ steht? u. S. W.; ebenso mit den Verbis. Oder, was heisst esse mit dem doppelten Nominativ? mit dem Genitiv? mit dem Dativ? mit dem doppelten Dativ?— Dabei habe ich wiederholt gefunden, dass sich dergleichen Thatsachen dem Gedächtnisse der Schüler viel fester einprägen in der vom Lehrer gegebenen oder in der Schule während des Unterrichts von ihnen selbst gefundenen Gruppierung, als in der von dem Lehrbuche gebrauchten, die sie zu Hause doch allein erlernen können. Und so wird die Mühe, die sich der Lehrer gibt, der sich nicht blos an die überlieferte Grammatik bindet, der bestrebt ist, die mannigfaltigsten und verschiedensten Gruppierungen des Lehrstoffs aufzusuchen, reich belohnt werden durch die grössere Arbeitsfreudigkeit seiner Schüler.— Aus der griechischen Grammatik möge uns als ausführliches Beispiel dienen vielleicht der trockenste Gegenstand, den es für Schüler beim Erlernen einer fremden Sprache gibt, die Lehre von den Adverbien. Der Schüler sitzt zu Hause und hat die lange Reihe der zu erlernenden kleinen Wörterchen vor sich, da soll er sich einprägen, dass æd wieder, sxse? dort, xο noch, os wo heisst, und gar mancher möchte lieber zwanzig lange und schwere Zeitwörter lernen, als zehn dieser kleinen Dinger, die ihm immer wieder entschlüpfen, und die festzuhalten ihm gar nicht gelingen will. Und andern Tags klagt er dem Lehrer: die Wörter sind auch gar zu schwer, ich kann sie gar nicht behalten. Und dieser erwiedert: ich will Dir sagen, warum Du diese Wörter nicht hast behalten können,— weil Du Langeweile dabei gehabt und gemeint hast, auf diese kleinen Wörter könne unmöglich viel ankommen, und es schade nicht viel, wenn man sie nicht wisse. Ich aber sage Dir: auch diese kleinen Wörter haben ihren grossen Werth, und manchem grossen Schüler hat es schon zu grossem Leide gereicht, dass er sich nicht als kleiner Quartaner diese kleinen Dinger besser gemerkt hat. Wir wollen nun einmal zusammen probieren, ob wir ilmen kein Interesse abgewinnen, ihnen kein Leben einhauchen können. Wir unterscheiden zunächst drei Hauptgruppen, Adverbia des Orts, der Zeit und der Art und Weise. Der Ortsbestimmungen sind wieder drei, je nachdem sie die Richtung nach einem Orte hin oder von einem Orte her oder die Ruhe an einem Orte bezeichnen: die Fragewörter ε, r6νeεκ 0; die Relativa


