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Birkenstamm, Daniel, aus Witzenhausen, Kandidat der Philologie, wurde Frühjahr 1854 als Praktikant am Gymnasium zugelassen.
Buchenau, Georg, Dr., s. Direktoren 3.
Fürstenau, Eduard, aus Rinteln, Gymnasialpraktikant, wurde Januar 1856 zum Hülfs- lehrer am Gymnasium bestellt; Frühjahr 1856 zum ordentlichen Lehrer, Sommer 1869 zum vierten Oberlehrer ernannt; Frühjahr 1873 zum Direktor des Realgymnasiums zu Wiesbaden berufen. War zuletzt Stadtschulrat zu Berlin.
Er veröffentlichte in dem Jahresberichte 1860: Darstellung der reellen Wurzeln algebraischer Gleichungen durch Determinanten der Coefficienten.
Reidt, Friedrich,* 9. 3. 1834 zu Neukirchen, Kandidat des Gymnasiallehramts, ehe- maliger Schüler der Anstalt, wurde Frühjahr 1856 zu seiner praktischen Ausbildung dem Gymnasium überwiesen.
Krause, Friedrich,* 15. 8. 1824 zu Sontra, Gymnasialpraktikant, früher in Rinteln tätig, wurde Sommer 1857 mit Aushülfe-Leistung am Gymnasium beauftragt, Herbst zum Hülfs- lehrer provisorisch bestellt, Herbst 1863 zum ordentlichen Lehrer, Februar 1875 zum Oberlehrer ernannt und Frühjahr 1877 an das Realgymnasium zu Wiesbaden berufen. Er starb am 6. 9. 1889 im Amte zu Hanau.
In dem Jahresberichte 1872 veröffentlichte er: Goniometrische Auflösung der nume- rischen Gleichungen vom 2., 3. und 4. Grade.
Buderus, Karl,* 13. 4. 1835, aus Rauschenberg, Kandidat des Gymnasiallehramts, ehe- maliger Schüler des Gymnasiums, wurde Pebruar 1858 als Praktikant dem Gymnasium zugewiesen. In den 70 er Jahren Rektor der„Höheren Bürgerschule“ zu Kassel.
Krause, Karl,* 24. 9. 1835 zu Sontra, Kandidat der Theologie und Philologie, wurde Frühjahr 1858 dem Gymnasium zur praktischen Ausbildung überwiesen. Er starb als Professor am Gymnasium zu Zerbst am 31. 8. 1894.
Bode, Julius, aus Schwarzenfels, seit Ostern 1859 als Praktikant in Fulda tätig, setzte von Sommer an seinen Vorbereitungsdienst in Marburg fort.
Eichler, August Wilhelm,* 22. 4. 1839 zu Neukirchen, Kandidat des Gymnasiallehr- amts, trat Herbst 1859 den Vorbereitungsdienst am Gymnasium an. Starb zu Berlin am 2. 3. 1887 als Professor an der Universität, Direktor des botanischen Gartens, Mitglied der Akademie der Wissenschaften.
Rothfuchs, Julius, Dr.,* 23. 6. 1837 zu Witzenhausen, trat als Kandidat des Gymnasial- lehramts Nov. 1860 seine praktische Ausbildungszeit am Gymnasium an; wurde Frühjahr 1861 mit Aushülfe beauftragt; übernahm von Januar 1862 an die Stelle eines ordent- lichen Lehrers am Gymnasium zu Schwerin; war seit Januar 1864 Hülfslehrer am Mar- burger Gymnasium; wurde Herbst 1866—„durch Reskript der Kgl. Preussischen Ad-— ministration“— zum ordentlichen Lehrer ernannt; Herbst 1875 als dritter Oberlehrer an das Gymnasium zu Hanau versetzt. War später Direktor des stift. ev. Gymnasiums zu Gütersloh, dann Provinzialschulrat zu Münster, wo er z. Z. im Ruhestand— Geh. Reg.-R. — lebt. Er veröffentlichte in den Jahresberichten: 1862: Qua historiae fide Lactantius usus sit in libro de mortibus persecutorum, disputatur. 1875: Pädagogisch-didaktische Aphorismen über Syntaxis ornata, Extemporieren, Construieren, Praeparieren. Mauritius, Richard, Dr., aus Fulda, begann als Praktikant Herbst 1861 am Gymnasium sein Probejahr; wurde Herbst 1862 mit Erteilung von Unterricht beauftragt; ging Sommer als ordentlicher Lehrer der Mathematik und Naturkunde an das Herzoglich Sächsiche Gymnasium zu Coburg über.


