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àνGνh,⅗N,‿ͤ-rναν⅓ οον 1υσς ⁵αι τ ταοντον 2υπαοιοωνι υχαα ⁴υινιιον. Nebenbei gesagt soll hier der Zusatz zæt lurifor offenbar eine umschreibende Erklärung zu 1˙οιςα bilden; die Trennung der beiden Worte mag der Grund zur Verderbnis des dazwischen stehenden Ausdrucks gewesen sein, der möglicherweise τwMOroν Syxν‿ ,ιων(τιυοννταοο Bενο⁹, x6.οο) geheissen hat.
Isth. VII, 7— 16.
Nach der gewöhnlichen Annahme ist das Gedicht Isth. VII nicht lange nach der Schlacht bei Platää verfasst. In demselben spiegeln sich deutlich die gemischten Gefühle einestheils der Freude über die Rettung der griechischen Freiheit, anderntheils des Schmerzes über den schweren Schlag, der die thebanische Aristokratie nach der Schlacht betroffen, und der auch Pindar, dem gebornen Thebaner aus hohem Geschlechte, sehr nahe gehen musste. Diesen Widerstreit der Gefühle des Dichters wollen wir recht fest im Auge behalten bei der Prüfung der in Rede stehenden Verse des Gedichtes. Und so müssen wir Bergk vollkommen recht geben, der zur Erklärung der Schol. zu V. 12 be- merkt:(Pindarum) non decebat dicere gymnicae victoriae alienae nuntio animum suum a- gravissimis curis liberatum esse, und dann fortfährt: Sed ne ea quidem sententia, quam nostri interpretes sequuntur, convenit; nam omnia satis ostendunt poetae animum in gravissimo maerore esse. Bergk schreibt darum:.¶ qmεαμ m ϑsi ν πμπαάαπιαμεᷣνον xεσισεσο ᷣρτμαά̈ε ⁴εοιιανέ. Den Sinn hat Bergk jedenfalls getroffen; doch was die ein- zelnen Worte betrifft, so ist das uer hinter dεμ⁵α höchst anstössig, und zæinεso, an das Bergk gedacht, würde den Sinn zerstören. Sollte das uᷣν ursprünglich gewesen sein und im Anfang ᷣda ou zu schreiben sein? So entspricht der Gedanke der schon V. 5 ausgedrückten Empfindung: bmπμναις αφνιιιεᷣνοο ⁶ϑυιαιν, ælνεονα õααεᷣœ Moαeν
Dazwischen stehen nun die Worte: ννσ⁵έεμν ϑ ϑάee καeνν υνν ετι αωe᷑⁷‿— G,μᷣα o εν π ν. Also»sselbst nach der Kriegsnoth« will Pindar ein Lied ver- fassen! Das klingt ja, als ob die überstandene Gefahr eher ein Hindernis als eine Ermunterung zum Gesang sei! Und abgesehn von dem verkehrten Sinn muss doch auch die Wiederholung des in den Worten aæνασνιμνινο—.Mν ausgesprochenen Gedankens höchst auffallend erscheinen. Kurz, auch hier berührte Pindar seinen Seelenschmerz und schrieb: æx a rνον»trotz des Kummers«.
Haben wir bis dahin ein stark hervortretendes Schmerzgefühl bei dem Dichter beob- achtet, so sucht er sich aus seinem Schmerze aufzurichten von den Worten an V. 13:
20 7160 7100G Aοεαον εε ⁶οmππαινε IOμαα ν
Bei dieser Stelle werden wir ein wenig länger verweilen müssen. Der überlieferte Text der Hdschr. ist hier lückenhaft: z⁰0 ε τ³ τςσ ςονν ασεε..... LOiuæ v. Sehr scharf- sinnig hat Böckh, dem die meisten andern Gelehrten gefolgt sind, aus den Schol. Gαπκνινιν


