Aufsatz 
Beiträge zur Erklärung Pindar's / von August Wiskemann
Entstehung
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Isth. V, 44 ff. r Gs, vo suxae drd Ssoππιςlœxς Aioοσοσμασηι Mrada ρσσν⅔◻εέε Eioiæ dνo νde Feννον αeë⁴ μμόωααd ονακ‿αεεαν 10 ⁴μμηsρρκιον£&σ⁴ν, mπφ◻ τdεᷣ dεoραα μ τεοππ‿άea S§ος, πανμμιτιιαιαωνõ αινιαάπσν εᷣναἀ τοτ εν seg ννμας ˙εέαιεςι.

Wieder eine verwünscht schwierige Stelle! So lange man sich an die herkömmliche Interpunction hält, kann man sich den Kopf zerbrechen, ohne einen Ausweg aus dem Labyrinthe der Vermuthungen zu finden, welche die Gelehrten über diese Stelle aufgestellt haben. Es handelt sich hauptsächlich um die Worte ⁴ααςσέ⁴ον und zεαεσœα, zum Unglück grade zwei sehr dehnbare Begriffe; doch an diesen Klippen wäre wohl die Erklärung des Dichters glücklich vorüber gekommen, hätte nur nicht gleich im Anfang das Adjectiv Hοάν auf falsche Bahnen geführt! Hercules von Telamon auf das freundschaftlichste aufgenommen, fleht zum Dank dafür den Zeus an, er möge den Telamon mit einem Sohne beschenken, der dem Hercules selbst an Körperkraft und Muth gleich sei. Dass diese beiden Eigenschaften von V. 47: 10 ⁴μχέόινrcðͥχdσmνκηάαον£φα⁴| bis V. 49: νμς ⁴χμν das ganze Interesse in Anspruch nehmen und durch die Partikeln àες dés in das Verhältnis eines Gegensatzes gestellt sind, ist, meine ich, nicht zu verkennen(Schol.: S⁵εαᷣ dέι τ Alœνr, έᷣ τ RNVunvvde derdosicæ x* 1μυ ðmππνιναανσ, αemντε*α 1 ⁶υινυμα). Wie man sich an dem ganz widersinnigen 106 usy hat genügen lassen können, ist mir rein unbegreifiich, da der Gegensatz doch τν aεν ραραν ‿εμας ϑs verlangt. Ferner, wo ist das Prädicat- verbum zu oονκαναιοοↄ Der Zusammenhang und das Wohlgefallen, mit dem der Dichter den Hercules bei der ersten Eigenschaft, der Körperstärke, verweilen lässt, zeigt genugsam, dass das Gebet in dieser Bitte um herculische Körperkraft gipfelt, dass demnach zelsoœæꝛ auf&οορσρνον sich bezieht: Hercules fleht, Zeus möge den Knaben, der dem Telamon von der Eriböa geboren werden würde(den starken Schicksalssohn von der Eriböa, ⁴ιοις⁴ον) unzerbrechlich machen an Körper, wie Hercules selbst, und auch an Muth ihm gleich. Dass die Macht des Zeus auch bei dem Begriff 2⁴οαιd ov in Anspruch genommen werde, ist dabei nicht ausgeschlossen; aber das Hauptgewicht liegt doch nach der Denkweise des Hercules in xεᷣ.leεααν ςοςσηνκραον: dass das Schicksal dem Telamon einen Sohn nicht versagen werde, ist bei ihm eine stillschweigende Voraussetzung. Das Adjectiv Heæour ist nichts anderes als ein ehrendes Beiwort, das jedem Spross aus so edlem Geschlechte von rechtswegen zukömmt, ohne damit schon die Kraft eines Hercules oder Ajas zu bezeichnen. Und eben dies dσρν konnte, als Ziel des Wunsches gefasst und auf zelsοα bezogen, leicht irre führen. Dass ferner geirᷣ ᷣuᷣ zu schreiben ist, versteht sich von selbst, ist auch schon früher von anderer Seite in Vorschlag gebracht worden. Die verschobene Stellung von aooναο und uay wird man einem Pindar zu gute halten;

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