Aufsatz 
Beiträge zur Erklärung Pindar's / von August Wiskemann
Entstehung
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Worten a e⸗ an absehen. Die Hdschr. bieten namentlich in den letzten Worten des Satzes ganz bedeutend von einander abweichende Lesarten, und grade in den besten Hdschr. finden sich die Worte meist in dieser Form: xoυραινν τε☛ ⁶ειιεμν ⁵ενν κασeοενς oyois, was sich jedoch als Consequenz der schon von Aristarch vorgefundenen Verderbnis O†φσ(für*ρνσ ganz natürlich zu erklären scheint.

Nach meinem Bedünken war bis dahin zur Erklärung der Stelle das grösste Hindernis, dass man die Worte od di⸗ Gνναάνσνμεμνο d ꝓνων νπ α˙³οσν als an Werth mit dem übrigen Text gleichberechtigt ansah. Schon die in gleichberechtigten Sätzen überaus lästige Wiederholung des a, und zweitens die grammatisch höchst frei angeknüpften, fast nur hingeworfenen, aber handschriftlich feststehenden Worte: εαοσνν un dr⁴ν die in ihrer unfertigen Form ein ganz parenthesenhaftes Aussehn haben, lassen erkennen, dass wir den Vers als eine Parenthese zu betrachten haben. Welche Vortheile sich aus dieser Annahme für die Erklärung des folgenden ergeben, wird die weitere Betrachtung zeigen.

Wenden wir uns nun zur Erklärung des einzelnen, zunächst des Wortes zs. Pindar gebraucht allerdings wiederholt den Ausdruck οοs, wo er fürchtet durch allzu- langes Verweilen bei einem Gegenstande den Ueberdruss der Hörer zu erwecken, und in dem Sinne nimmt ihn Hartung auch hier. Allein Pindar pflegt dann immer einen Satz, wie: doch ich will nicht zu weitläuftig werden oder dergl. vorauszuschicken und hinterher wirklich zu etwas anderm überzugehn. Beides geschieht an unserer Stelle nicht. Da- gegen liegt es nahe, da der Dichter unmittelbar vorher den Theron als einen überaus freigiebigen und wohlthätigen Herrn gepriesen hat, bei zöoo an den Uebermuth solcher Leute zu denken, die auf den wohlerworbenen Ruhm und das Glück Therons eifersüchtig und neidisch, die Wohlthaten, mit denen sie von ihm überhäuft sind, mit dem schwärzesten Undank lohnen(vergl. die Schol. zu der Stelle), ganz so wie Tantalus, dem es in dem Zusammenleben mit den Göttern zu gut gieng, sich zu Uebermuth verleiten liess(Ol. I, 56 ff. alydo ααmOꝙνκν*α mQενάχηq˙ν⁴ρονουν ⁸ενυας˙σ, 69 εe dᷣraeν νυιηάοmσπάαο).

Und wie äussert sich dieser ⁶οσν Dass als ein Mittel für denselben der in dem Worte 1⁴αφκσα liegende Begriff zu denken ist, bezeugen mehre Scholiasten. Einer z. B. sagt: τ ⁶οου⁵νσπσσσι ταον ττοιmσα, ein anderer schreibt: α ϑοιρ⁵ρ εαι 2⁴α‿ ◻μαμiςα σανυανρ οᷣσιμα☚ αα ⁶ρςμς σοννέμ̈νν τ εέ νντ εαQeα⁴εςτιωναάνατιον εορꝙσνν dyædοrν. Zugleich geht aus der letztern Paraphrase ganz unzweifelhaft hervor, dass ihr Verfasser das ο des Textes mit α wiedergiebt, demnach 1pνσœQ nls Transitivum fasst, eine Construction, die sich auch in folgender Glosse wiederfindet: 1ααανοσσ Aurriασ, oνεeZ und durch die Analogie anderer ähnlicher Intransitiva begründet ist, wie denn z. B. das von den Scholiasten zu unserer Stelle häufig angewandte synonyme SHοοισGα transitiv gebraucht wird, und demnach auch folgende Worte aus den schol. vet. dieselbe Deutung zulassen: 1.œαα̈ννœ ⁴‿εννεέε τ ϑουνμι 1y; eine blosse Wort- erklärung, bei der es auf die Hinzufügung des Objectes gar nicht ankam.