Ol. II, 56.
dAν⁴οσι φν st dse ιν έααιν τισ 07.ν 20 ⁸ᷣ2ν
Die Schwierigkeit in der vielbesprochenen Stelle des zweiten olympischen Sieges- gesangs, V. 53 ff., welche nach den Hdschr. und Schol. gewöhnlich folgende Gestalt hat: d μν παοσντο doszals dεdα⁴αμεμν φοε τν τεαᷣ αα 1νν xcεςαν Ʒαάνσεᷣœν dsᷣεων usοιμνναη dmνοsοσν, dοτιο doοiεςνs,&ruνμαααιαον α³⁶³εσι ρσsεyyos st des 1ε επωĩ᷑ iες deν 10*44ov, dro. x. 1.(als abweichende Lesarten führe ich noch an: l ds ν ε⁊εe, wis ofdev und ν sε ⁴μν ό‿μν τιςι dev) erledigt sich auf die einfachste Weise, wenn man den Bedingungssatz«l— older zu dem vorhergehenden zieht, nemlich y« statt de schreibt. Diese Auffassung, die sich mir aufdrängte, ehe ich noch in die Schol. zu der Stelle einen Blick gethan, findet ihre Bestätigung in einem bisher nicht recht gewürdigten Schol. Es heisst: l de zπ ⁷⁷τν Ʒμά☛ ⁷⁶0mπαοντον ς αα 90G 10.‿.⁴ον, drl⁴l τιν ναμμν TεAsuσνντιϋν τμυσέ να νο⁷ παοα νςσ αmCGεαᷣμ̈ ι π⁵υν εμςτν, odx dν αἀτ eIS ddονπ⁵ιαάν ενςριœνο(lies xον⁶ηπιιy. Wenn dieser Erklärer wirklich schon sl ds vorfand, was aus den Worten nicht nothwendig folgt, so hatte er wenigstens noch eine gute Ueberlieferung vor sich, die zu dem Nebensatz den nothwendigen Hauptsatz(odux sls ddixixν ποι⁶σιο ν) umschreibend ergänzte und den bei dem Verbum 0?devy von mir an- genommenen Begriff»sich bewusst sein«, vauf etwas Bedacht nehmen«, ganz angemessen durch dο᷑ τ06 x ⁴ϑε‿αoν wiedergibt. Der Sinn der Stelle ist demnach: Der mit Aus- zeichnungen, rühmlichen Thaten geschmückte Reichthum(man hüte sich bei doera an unser»Tugend« zu denken) ist ein glänzender Stern, eine Leuchte zum Guten und Rechten (&ruνμνασιον φνν. Schol.: odx d sle ‿ρσeν αἀάτ ον⁶ασσ˙), wenn der Besitzer wenigstens sich darüber klar ist, daran denkt, dass es in der Zukunft eine Vergeltung gibt, und selbstverständlich auch nach dieser Ueberzeugung handelt. In dem Ausdruck 079s 10 ⁴έ‿2ο, ru ist also eine Art Prolepse, etwa gleich o?dev, Srulr 1 mμεκ‿αουιι νν.
0I. II, 95 ff. ³½ oαo ,α s*ταοςσ 0d diæα Gνναάντμεᷣνο, d μάν νκνάν mνι α⁵ρν, 10 Ladyœ εεαν ακμιον ντινια ϑεεμεμν ⁵ουνν ναάο⁸ „ ο³ι.
So schreiben seit Böckh die meisten Herausgeber den Text, freilich mit dem Ein- geständnis, dass hier eine starke Corruptel vorliege; namentlich scheint das ganz un- grammatische z der Erklärung unüberwindliche Schwierigkeiten entgegen zu stellen. Darum sind die Gelehrten mit mancherlei zum Theil sehr scharfsinnigen Besserungs- vorschlägen hervorgetreten, die es besonders auf die Herstellung des Textes von den
1*


